Eleanor Rosch
Eleanor Rosch (* 1938) ist eine US-amerikanische Professorin für Kognitionspsychologie an der University of California, Berkeley.
[Bearbeiten] Forschungsergebnisse
Eleanor Rosch erhielt ihren Doktortitel (Ph.D.) 1969 von der Harvard University. Mit ihrer Prototypentheorie verband sie psychologische und linguistische Forschungsergebnisse und förderte die Entwicklung der Prototypensemantik. Eleanor Rosch fand heraus, dass Menschen bei der Kategorisierung von Objekten des alltäglichen Lebens weniger nach abstrakten Kriterien vorgehen, sondern sich vielmehr an repräsentativen Vertretern (Prototypen) orientieren.
So erfüllen z. B. Pinguine, Kolibris und Emus das Kriterium "hat Federn", wodurch sie als Vögel kategorisiert werden können. Intuitiv jedoch kategorisieren Menschen eher nach der Nähe zum prototypischen Vertreter dieser Kategorie, also z. B. einer Amsel oder Taube.
Da dieser Abstand zum Prototyp variiert, kann man neben einer binären Mitgliedschaft (gehört zur Kategorie oder nicht) also auch eine graduelle Zugehörigkeit zu einer Kategorie beschreiben (Forelle ist ein gutes Beispiel für die Kategorie "Fisch"; Aale sind dahingegen eher "schlechte" Vertreter).
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
- Literatur von und über Eleanor Rosch im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Kurzportrait der Psychologischen Fakultät an der Berkeley-Universität
- Kurzportrait der Universität von Pittsburgh
- Artikel über Eleanor Rosch im Magazin NZZ Folio
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Rosch, Eleanor |
| KURZBESCHREIBUNG | amerikanische Psychologin |
| GEBURTSDATUM | 1938 |