Elektron (Werkstoff)

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Beim technischen Werkstoff Elektron handelt es sich um Metall-Legierungen aus mindestens 90 % Magnesium und knapp 10 % Aluminium, außerdem können in geringen, unterschiedlichen Anteilen Zink, Zinn und weitere Legierungsbestandteile enthalten sein.

Eigenschaften[Bearbeiten]

Elektron gibt es als Guss- und Knetlegierungen, die sich durch gute Korrosionsbeständigkeit, auch gegen Salzwasser, auszeichnen. Entwickelt wurde es 1908 von der Chemischen Fabrik Griesheim-Elektron.

Elektron schmilzt bei ca. 650 °C und verbrennt dann in Gegenwart von Luftsauerstoff stark exotherm und gleißend hell (ca. 2.200 °C). Die Dichte liegt (je nach Zusammensetzung) bei 1,8 g/cm3 und damit deutlich unter der von anderen Aluminiumlegierungen.

Verwendung[Bearbeiten]

Gleichnamige Werkstoffe[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Serge Bellu: La Carrosserie Française: du Style au Design; Verlag E-T-A-I (Éditions Techniques pour l'Automobile et l'Industrie), 2007. ISBN 978-27268-8716-5; Gebundene Ausgabe (Französisch)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bellu: La Carrosserie Française: du Style au Design (2007); S. 158-159