Enrico Simonetti

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Enrico Simonetti (* 29. Januar 1924 in Alassio; † 28. Mai 1978 in Rom) war ein italienischer Pianist und Filmkomponist.

Leben[Bearbeiten]

Simonetti studierte Piano und Komposition an der „Accademia Chigiana“„“. Nach ersten Live-Erfahrungen in römischen Nachtclubs mit Bruno Martino ging er 1948 mit einer Schauspielgruppe nach Brasilien, wo er ein eigenes Orchester leitete, das zu den besten des Landes gezählt wurde und wo er für nahezu vierzig Filme die Musik schuf, bevor er nach Italien zurückkehrte. Dort erhielt und gestaltete er mit großem Erfolg die eigene Sendung „Excelsior“ und nahm an zahlreichen Musikfestivals teil. Mit seinem Orchester war er, der nebenbei auch moderierte und für das Radio arbeitete, auch in vielen anderen Formaten wie „Il signore ha suonato?“, „Lei non si preoccupi“ oder „Aiuto è vacanza“ in den 1960er Jahren neben Isabella Biagini oder im darauffolgenden Jahrzehnt in „L'amico della notte“ und „Non tocchiamo quel tasto negli“. Weitere erfolgreiche Sendungen waren Ornella Vanonis „Senza rete“ oder „Canzonissima“ mit Loretta Goggi und Alighiero Noschese. Einige Plattenaufnahmen erschienen auf LP – auch seit den 1950er Jahren in Brasilien wurden einige Aufnahmen veröffentlicht.[1] Als sein wichtigstes Werk gilt der Soundtrack zur Fernseh-Miniserie Gamma aus dem Jahr 1975.

Daneben war er drei Mal als Schauspieler aktiv und legte mehrere Kompositionen für Filme vor, beginnend mit der Western-Fernsehproduktion Non cantare, spara und bis zu seinem Tode nach einer Operation zur Tumorentfernung.

Sein Sohn Claudio ist als Teil der Gruppe Goblin sowie solistisch ebenfalls als Filmkomponist tätig.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. [1]