Fahnenschwingen

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Fahnenschwinger aus Nidwalden
Berliner Fahnenschwinger beim Schützenumzug in Bassum/Niedersachsen
Fahnenschwinger auf dem Deutschlandfest 2011 in Bonn

Das Fahnenschwingen (auch Fahnenschwenken, Fahnenspiel oder Fahnenschlag) ist ein alter Volkssport, bei dem Personen kurze und mit einem schweren Handgriff versehene Fahnen in verschiedene kunstvolle Schwingungen versetzen, die Fahnen hochwerfen und wieder auffangen.

Seit dem Ausgang des 17. Jahrhunderts war diese Attraktion aus der Mode gekommen, Reste hatten sich noch in der Schweiz erhalten. Mit der neuen Attraktivität des Mittelalters haben sich europaweit auch wieder viele Gruppen organisiert, die das Fahnenschwingen bei Schützenfesten, Vereinsfesten, Stadtfesten, aber auch auf Mittelalter-Märkten und bei Ritterspielen aufführen. Dazu wird Musik gespielt, typischerweise von Alphornbläsern, Blaskapellen oder Tambour-Corps.

In der Schweiz ist das Fahnenschwingen ein Teil der klassischen Volksfeste und des Brauchtums wie Jodeln, Alphornblasen, Ländlermusik, Schwingen etc. Auch in Italien und San Marino[1] gibt es eine Tradition des Fahnenschwingens, ebenso im österreichischen Neckenmarkt.

Das Fahnenschwingen ist zudem auch ein Schulfach an größeren High Schools in den Vereinigten Staaten (Flag team).

Weblinks[Bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten]

Schweiz[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Siehe zum Beispiel Federazione Italiana Sbandieratori oder Lega Italiana Sbandieratori auf der italienischen Wikipedia oder die Webseite der Fahnenschwinger von Volterra.