Ferdinando Salleo

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Ferdinando Salleo (* 2. Oktober 1936 in Messina) ist Diplomat und ehemaliger italienischer Botschafter in den Vereinigten Staaten (1996–2002), in der Sowjetunion und in Russland.

Leben[Bearbeiten]

Salleo schloss seine klassischen Studien 1959 in Rom ab und setzte seine Ausbildung an der römisch-katholischen privaten St. Thomas University in Florida fort. Er trat 1960 in den diplomatischen Dienst ein. Er war stellvertretender Generalkonsul in New York, Deputy Chief of Mission (stellvertretender Botschaftsleiter) an der Botschaft in Prag und Botschafter in Bonn.

Von 1986 bis 1988 war er Ständiger Vertreter Italiens bei der OECD sowie bei der Europäischen Weltraumorganisation und der Europäischen Organisation für die Nutzung von kommerziellen Satelliten-Kommunikationssysteme (EUTELSAT) akkreditiert.

Vor 1983 bis 1984 war er Gastprofessor für Entwicklungspolitik an der Universität Florenz und von 1985 bis 1986 und ordentlicher Professor für Theorie der Internationale Beziehungen an der privaten LUISS. Von 1988 bis 1989 leitete eine Abteilung der NATO, und war Generaldirektor der Wirtschaftsabteilung im italienischen Außenministerium. Ab 15. Mai 1989 war er italienischer Botschafter in der UdSSR.

Ab 10. Januar 1992 war er italienischer Botschafter in Russland. Vom 6. Februar 1996 bis 25. März 2002 war er Botschafter Italiens in den Vereinigten Staaten und als ständiger Beobachter Italiens bei der Organisation Amerikanischer Staaten akkreditiert.

Derzeit ist er stellvertretender Vorstandsvorsitzender der MedioCredito Centrale (MCC), Rom einer Filiale der UniCredit Group.

Seine Beiträge werden in La Repubblica veröffentlicht.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Teoria delle Relazioni Internazionali, 1985.
  • Diario Fotografico del Marchese di San Giuliano, 1984.
  • Albania: Un Regno per Sei Mesi, 2000.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.jhubc.it/FULLEVENTCAL/UPLOADFILE2/Salleo%20programma.pdf
Vorgänger Amt Nachfolger
Boris Biancheri Chiappori Italienischer Botschafter in Washington
1996–2002
Sergio Vento