Flüssiglinse
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Eine Flüssiglinse ist eine optische Linse mit elektrisch variierbarer Brennweite. Sie besteht aus zwei Flüssigkeiten von gleicher bzw. ähnlicher Dichte, aber mit unterschiedlichen Brechzahlen. Durch ein elektrisches Feld wird mit Hilfe der so genannten Elektrobenetzung die Benetzung einer Elektrode durch eine der beiden Flüssigkeiten beeinflusst. Dadurch krümmt sich die Grenzfläche zwischen den Flüssigkeiten und die Brennweite der Linse ändert sich.
Der amerikanische Wissenschaftler Tom Krupenkin und seinen Kollegen stellten im August 2002 die erste Flüssiglinse her. Anlässlich der Computermesse CeBIT 2005 stellte die Firma Varioptic eine Anwendung der Flüssiglinse in Form eines optischen Zooms und einer Autofokus-Funktion in einem Fotohandy vor.
[Bearbeiten] Weblinks
- Tunable liquid microlens (Applied Physics Letters, 20. Januar 2003)
- Flüssiglinse fokussiert Licht auf Kommando (Wissenschaft.de, 28. Januar 2003)
- Flüssiglinse mit optischem Zoom (avguide.ch, 13. März 2005)
- Flüssiglinse bringt Autofokus und Zoom in Handys (Welt am Sonntag, 8. Januar 2006)
- Fast flüssig und doch superscharf (Wissenschaft.de, 25. Mai 2006)
- Firma Varioptic (Hersteller)

