Foramen magnum

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Foramen magnum (13) im eröffneten Schädel. Das Gehirn wurde entfernt.

Das Foramen magnum (lat. ,großes Loch‘) oder Großes Hinterhauptloch (Synonym: Foramen occipitale magnum) ist die größte Öffnung an der Schädelbasis und wird vom Hinterhauptbein gebildet. Sein hinterer Mittelpunkt wird als Opisthion bezeichnet und dient als anatomische Landmarke für Schädelvermessungen.[1]

Das Foramen magnum verbindet die Schädelhöhle mit dem Wirbelkanal und ist Durchtrittsstelle für das Zentrale Nervensystem (ZNS): Hier gehen Rückenmark und Gehirn ineinander über. Der an das Rückenmark angrenzende Hirnteil heißt Medulla oblongata (,verlängertes Mark‘). Auch die spinalen Wurzeln des XI. Hirnnervs (Nervus accessorius), die Wirbelarterie (Arteria vertebralis) sowie ein venöser Plexus nutzen das Foramen magnum als Durchtrittsöffnung.

Seitennachweise[Bearbeiten]

  1. Uni Köln Anatomie Schädelbasis (PDF-Datei; 4,33 MB)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Foramen magnum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien