Franz und Paul von Schönthan
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Franz und Paul von Schönthan sind zwei österreichische Brüder, die als Schriftsteller, Theaterregisseure und Journalisten arbeiteten und vor allem mit dem gemeinsam verfassten Schwank Der Raub der Sabinerinnen aus dem Jahr 1884 Theatergeschichte schrieben.
Franz von Schönthan und Paul von Schönthan waren auch unabhänging voneinander als Schriftsteller tätig.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Werk
Gemeinsam verfassten sie mehrere Lustspiele, unter denen Der Raub der Sabinerinnen von 1884 ein Klassiker wurde. Die dramatischen Werke der Brüder an sich gelten der Theaterwissenschaft als „Klamotten“ in der Nachfolge August von Kotzebues. Hervorgehoben wird die Fähigkeit der beiden, aus jedweder Alltagssituation das komische Element herauszuarbeiten zu können. Darin sind sie Vorläufer der modernen Boulevardkomödie.
Zu ihrem weiteren gemeinsamen Werk gehören auch eine Anzahl von Humoresken. Eine zu Lebzeiten ausgegebene Buchausgabe dieser umfasste sieben Bände.
1885 spielte Franz von Schönthan in Der Raub der Sabinerinnen die Hauptrolle des Schmierentheaterdirektors Striese. Die Rolle hatten die Brüder auch nach ihrem eigenen Vorbild gestaltet.
[Bearbeiten] Werke
- Der Raub der Sabinerinnen, 1884
- Kleine Humoresken, 7 Bände
[Bearbeiten] Literatur
- V. Klotz, Bürgerliches Lachtheater 1980
- A. Michel, Der Militärschwank des kaiserlichen Deutschland, 1982.

