Friedrich Reeh
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Friedrich Julius Reeh (* 4. September 1890 in Finsternthal/Taunus; † 15. September 1965 in Lübeck) war Oberstudienrat in Lübeck und 1945 deren kommissarischer Bürgermeister.
Nach dem Abitur 1909 in Dortmund studierte er Germanistik, Anglizistik und Französisch in Lüttich, London, Leipzig und Marburg. Seit 1916 war er Studienrat im Reformkollegium der Oberschule zum Dom unter ihrem Direktor Sebald Schwarz, später Oberstudienrat, von 1943 bis 1945 kommissarischer Schulleiter am Johanneum zu Lübeck und später dann wieder an der OzD in Lübeck. Er war in der Zeit vom 31. Mai - 28. September 1945 kommissarischer Bürgermeister in Lübeck und rekonstituierendes Gründungsmitglied der Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit in Lübeck. Friedrich Reeh war seit 1918 mit Johanna Reeh, geb. Tielmann, Tochter eines Direktors der Zeche Oespel in Dortmund, verheiratet und hatte einen Sohn und zwei Töchter.
[Bearbeiten] Literatur
- Paege, Arno u.a.: Festschrift des Johanneums zu Lübeck 1872-1972, Lübeck 1972.
- Meyer, Gerhard: Lübeck 1945, Lübeck 1986.
- Deecke, Christoph: 200 Jahre Beständigkeit zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit bürgerlichen Gemeinsinns, Lübeck 1988.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Reeh, Friedrich Julius |
| KURZBESCHREIBUNG | Oberstudienrat in Lübeck und 1945 deren kommissarisicher Bürgermeister |
| GEBURTSDATUM | 4. September 1890 |
| GEBURTSORT | Finsterthal/Taunus |
| STERBEDATUM | 15. September 1965 |
| STERBEORT | Lübeck |

