Friedrich Starke
Friedrich Starke (* 29. März 1774 in Elsterwerda; † 18. Dezember 1835 in Döbling bei Wien) war ein deutscher Hornist, Kapellmeister und Komponist.
Leben [Bearbeiten]
Der Musiker ging fünf Jahre bei einem Großenhainer Stadtmusiker in die Lehre, ehe er für einige Zeit durch Sachsen reiste. Von 1798 an war er Regimentskapellmeister unter Erzherzog Ferdinand und erlebte Feldzüge in der Schweiz, Schwaben und am Rhein. Ludwig van Beethoven, durch den er an eine Hornistenstelle im Wiener Hofopernorchester kam, lernte Starke 1812 kennen. Um 1815 unterrichtete er Beethovens Neffen Karl. Starke hat über den Komponisten aufschlussreiche Erinnerungen verfasst.[1] Dieser komponierte für Starkes dreiteilige Wiener Pianoforte-Schule op. 128 (1819–1821) die fünf Bagatellen op. 119 Nr. 7–11 – ein Lehrbuch, für das zahlreiche Komponisten Stücke schrieben. Musikalisch feierte er 1816 mit der patriotischen „Schlacht bei Leipzig“ einen seiner größten Erfolge.
Literatur [Bearbeiten]
- Starke, Friedrich, in: Constantin von Wurzbach, Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich, Band 37, Wien 1879, S. 223f. (Digitalisat)
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Klaus Martin Kopitz und Rainer Cadenbach (Hrsg.), Beethoven aus der Sicht seiner Zeitgenossen, München 2009, Band 2, S. 947–949
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Starke, Friedrich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Hornist, Kapellmeister und Komponist |
| GEBURTSDATUM | 29. März 1774 |
| GEBURTSORT | Elsterwerda |
| STERBEDATUM | 18. Dezember 1835 |
| STERBEORT | Döbling bei Wien |