Gergő Iváncsik

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Gergő Iváncsik
Gergő Iváncsik

Gergő Iváncsik,
am 14. August 2010 beim Schlecker Cup

Spielerinformationen
Spitzname „Geri“
Geburtstag 30. November 1981
Geburtsort Győr, Ungarn
Staatsbürgerschaft UngarnUngarn ungarisch
Körpergröße 1,90 m
Spielposition Linksaußen
Wurfhand rechts
Vereinsinformationen
Verein MKB Veszprém
Trikotnummer 4
Vereine in der Jugend
  von – bis Verein
1995–1998 UngarnUngarn Győri ETO KC
Vereine als Aktiver
  von – bis Verein
1998–2000 UngarnUngarn Győri ETO KC
2000– UngarnUngarn MKB Veszprém
Nationalmannschaft
Debüt am 26. Oktober 2000
            gegen OsterreichÖsterreich Österreich
  Spiele (Tore)
UngarnUngarn Ungarn 231 (619)

Stand: Nationalmannschaft 20. Dezember 2013

Gergő Iváncsik [ˈɡɛrɡøː ˈivaːnʧik] (* 30. November 1981 in Győr, Ungarn) ist ein ungarischer Handballspieler.

Gergő Iváncsik beim Torwurf

Iváncsik, der für den ungarischen Spitzenclub MKB Veszprém (Rückennr. 4) spielt und für die ungarische Männer-Handballnationalmannschaft (Rückennr. 8) aufläuft, wird meistens auf Linksaußen eingesetzt.

Gergő Iváncsik begann in seiner Heimatstadt bei Győri ETO KC mit dem Handballspiel. Bereits sein Vater Mihály Iváncsik war ungarischer Nationalspieler gewesen; Gergő folgte seinen Spuren. Bei Győri debütierte er 1998 der ersten Herren-Mannschaft. Schnell machte Iváncsik auf sich aufmerksam und wechselte 2000 zum ungarischen Serienmeister Fotex Veszprém. Mit den Männern vom Balaton gewann er 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013 und 2014 die ungarische Meisterschaft sowie 2002, 2003, 2004, 2005, 2007, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013 und 2014 den ungarischen Pokal. 2002 stand er mit Veszprém im Finale der EHF Champions League, scheiterte aber an den SC Magdeburg Gladiators. 2008 gewann er mit Veszprém den Europapokal der Pokalsieger.

Gergő Iváncsik hat bisher über 230 Länderspiele für die ungarische Männer-Handballnationalmannschaft bestritten.[1] Mit Ungarn wurde er bei der Handball-Weltmeisterschaft der Männer 2003 Sechster, bei der Handball-Europameisterschaft 2004 Neunter und bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen Vierter. Er nahm auch an der Handball-Weltmeisterschaft der Männer 2007 in Deutschland teil, belegte mit seinem Team aber nur den neunten Platz. Im Sommer 2012 nahm er erneut an den Olympischen Spielen in London teil.[2] Bei der Handball-Weltmeisterschaft der Männer 2013 in Spanien belegte er mit Ungarn den 8. Platz.

Gergős Bruder Tamás Iváncsik spielt ebenfalls für Veszprém und das Nationalteam. Gergő hat auch noch einen weiteren Bruder, Ádám Iváncsik, der ebenfalls Handball spielt. Er steht in Diensten des Ligakonkurrenten Tatabánya KC.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Liste der Ungarischen Nationalspieler
  2. www.london2012.com: Hungary - Team Rosters, abgerufen am 4. August 2012