Höfling
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Als Höfling (lat. curtiens) bezeichnete man einen einzelnen zum mittelalterlichen Hofstaat eines Fürsten oder Monarchen gehörenden Amtsträger. Ursprünglich bildete der Hof das Machtzentrum der Regierung und war die offizielle Residenz des Monarchen.
Einen weiblichen Höfling nannte man Kurtisane.
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Bekannte Höflinge [Bearbeiten]
- Duc de Luynes, Günstling des Ludwig XIII.
- Girolamo Lucchesini (1751–1825), Preußen
- Henri Coiffier de Ruzé, Marquis de Cinq-Mars
- Louis de Rouvroy, duc de Saint-Simon
- Sir Walter Raleigh
Höflinge in der Kunst [Bearbeiten]
- Rosenkranz und Güldenstern von William Shakespeares Hamlet
Siehe auch [Bearbeiten]
- Il Libro del Cortegiano, das Buch vom Hofmann von Baldassare Castiglione
- Hofdame
- Günstling
- Mätresse
- Sykophant
- Höfische Liebe
Literatur [Bearbeiten]
- Peter Burke: Der Höfling. In: Garin, Eugenio (Hrsg.): Der Mensch der Renaissance. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1996, S.143ff.