Hans H. Staub

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Hans Heinrich Staub (* 20. Januar 1908 in Wald; † 21. Dezember 1980 in Zürich[1]; heimatberechtigt in Oberrieden[2]) war ein Schweizer Atomphysiker.

Leben[Bearbeiten]

Staub studierte Physik an der ETH Zürich, wo er auch promovierte und anschliessend von 1931 bis 1937 als Assistent wirkte. 1937 kam er ans California Institute of Technology.[3] Ab dem Wintersemester 1938/39 war er ordentlicher Professor an der Stanford University.[2] Von 1942 bis 1946 arbeitete er am Manhattan-Projekt zur Entwicklung und zum Bau einer Atombombe.[3] In jener Zeit war er Freund und Kollege des Nobelpreisträgers Wolfgang Pauli.[4] Im Wintersemester 1949/50 wechselte er als ordentlicher Professor an die Universität Zürich. Im Sommersemester 1973 wurde er daselbst Honorarprofessor.[2]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

  • mit Paul Huber: Atomphysik (= Einführung in die Physik. Bd. 3, Tl. 1). Reinhardt, Basel 1970.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vierteljahrsschrift Der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich, Band 125, Teil 4, S. 416
  2. a b c Die Universität Zürich 1933–1983: Festschrift zur 150-Jahr-Feier der Universität Zürich. Buchverlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 1983, ISBN 3-85823-086-3, S. 734.
  3. a b Charles P. Enz: No Time to be Brief. A scientific biography of Wolfgang Pauli. Oxford University Press, Oxford 2002, ISBN 0-19-856479-1, S. 492 (online).
  4. Wissenschaftlicher Briefwechsel mit Bohr, Einstein, Heisenberg, u.a: 1955–1956. Teil 3., Hrsg. Karl von Meyenn. Springer, 2001, ISBN 3540675914, S. 344