Hyacinthe Robillard d’Avrigny

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Hyacinthe Robillard d’Avrigny (* 1675 in Caen; † 24. April 1719 in Alençon) war ein französischer Historiker.

Robillard d’Avigny wurde bei den Jesuiten erzogen und später zum Prokurator am College zu Alençon ernannt.

Er starb dort 1719, wie man erzählt, aus Gram darüber, dass der Pater Louis Lallemant, welchem nach dem Willen der Obern seine beiden Werke:

  • Mémoires pour servir à l’histoire eccléslastique 1600-1617, Paris 1720 und
  • Mémoires pour servir à l’histoire universelle de l’Europe 1600-1716, Paris 1725, zur Zensur unterbreitet wurden, diese beim zweiten derselben so ausübte, dass inhaltlich ein ganz anderes Werk herauskam, als A. geschrieben hatte.

Stilistisch betrachtet sind beides Meisterwerke, und die Lektüre des zweiten erhält besonderen Reiz durch eine Fülle pikanter Anekdoten. Das erstere kam trotz Lallemants Zensur zu Rom auf den Index der verbotenen Bücher.

Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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