Hyperspektral

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Unter hyperspektral versteht man in der Fernerkundung ein Sensorsystem, das Bilder von sehr vielen, eng beieinanderliegenden Wellenlängen aufzeichnen kann. Das Auge sieht die Umwelt multispektral in den Wellenlängen der Grundfarben Rot, Grün und Blau. Hyperspektrale Systeme zeichnen Daten von 20-250 unterschiedlichen Kanälen auf, die von Wellenlängen im ultravioletten Bereich bis zum langwelligen Infrarot reichen. Hyperspektralsensoren werden in der Regel von Flugzeugen oder Satelliten aus eingesetzt. Aus den Reflexionseigenschaften von Vegetation und Bodenformationen lassen sich z. B. über Vegetationsindizes Aussagen über den Gesundheitsstatus der Pflanzen ableiten. Im Gegensatz zu einer panchromatischen Aufnahme, erhält man eine geringere räumliche Auflösung.

Techniken zur Erfassung hyperspektraler Daten, veranschaulicht als Schnitte durch den hyperspektralen Datenwürfel mit seinen zwei räumlichen Dimensionen (x,y) und einer spektralen Dimension (lambda).

Techniken zur Erfassung eines hyperspektralen Datenwürfels[Bearbeiten]

Um den hyperspektralen Datenwürfel mit seinen zwei räumlichen und einer spektralen Dimension zu erhalten, stehen vier grundlegende Techniken zur Verfügung:

  • Schnappschuss (der gesamte Datensatz wird mit einem einzigen Detektor-Output geliefert)
  • Räumliches Scannen (jeder Detektor-Output liefert das Spektrum von einem schmalen Streifen der Szene)
  • Spektrales Scannen (jeder Detektor-Output liefert eine monochromatische, räumliche Karte der Szene)
  • Räumlich-spektrales Scannen (jeder Detektor-Output liefert eine spektral kodierte, räumliche Karte der Szene)

Satellitensysteme mit hyperspektralen Detektoren[Bearbeiten]