Ichor

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Mit dem Namen Ichor (griech.: ἰχώρ) wird in der griechischen Mythologie die Flüssigkeit bezeichnet, welche die Götter statt des Blutes der Menschen durchströmt.

In Homers Ilias erscheint es in goldener Farbe. Dort wird z. B. Aphrodite von einer Lanze Diomedes' verletzt:[1]

„sie schlitzte ihr die zarte haut
am handgelenk auf, daß daraus ichor zu tropfen begann:
da die götter weder brot essen noch unseren wein trinken
fließt in ihnen auch kein blut: drum sind sie ja unsterblich
[…]
das weiß ihrer haut nun rot vom ichor“

[Bearbeiten] Andere Bedeutungen

[Bearbeiten] Fußnoten

  1. Homer: Ilias. V, 339–342 und 354. Übertragen von Raoul Schrott. München 2008. ISBN 978-3-446-23046-0
  2. http://www.textlog.de/10106.html
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