Ichschididen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Ichschididen (arabisch ‏إخشيديون‎, DMG Iḫšīdiyūn) waren eine türkische Dynastie in Ägypten von 935-969.

[Bearbeiten] Liste der Herrscher der Ichschididen

Muhammad ibn Tughdsch (935–946) wurde vom Kalifen 930 zum Statthalter in Syrien und 933 in Ägypten eingesetzt. Trotz der starken Machtposition erkannte er die Oberhoheit der Abbasiden weiter an. Allerdings musste er seine Herrschaft gegen die Angriffe der Fatimiden aus Ifriqiya und Aufstände von Schiiten im Inneren verteidigen.

Für die Nachfolger Muhammads errang der schwarze Eunuch Kafur (946–968) die Regentschaft und konnte 966 auch seine Anerkennung als Statthalter durch den Kalifen erreichen. Er war ein großer Förderer von Kunst und Wissenschaft. Allerdings gelang es den Fatimiden schon unter dem Ichschididenherrscher Abu l-Fawaris 969 Ägypten zu erobern und die Dynastie zu stürzen.

[Bearbeiten] Literatur

  • Ulrich Haarmann: Geschichte der Arabischen Welt. Herausgegeben von Heinz Halm. 4. überarb. und erweiterte Auflage. Beck, München 2001, ISBN 3-406-47486-1 (Beck's historische Bibliothek).
Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen