Intransitivität (Grammatik)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.

Intransitive Verben binden im Gegensatz zu transitiven Verben kein direktes Objekt (d. h. in Akkusativsprachen wie etwa dem Deutschen kein Akkusativobjekt).

Beispiele[Bearbeiten]

  • „Gehen“ ist intransitiv. Man kann nicht etwas oder jemanden gehen.
  • „Essen“ dagegen ist ein transitives Verb: „Ich esse einen Fisch“ (Subjekt - Prädikat - Akkusativobjekt).

Weitere Beispiele für intransitive Verben:

  • „gehen“
  • „laufen“
  • „rennen“
  • „sprinten“

Passiv[Bearbeiten]

Eine Passivierung ist teilweise möglich (außer wenn ein unakkusativisches Verb vorliegt). Hierbei entsteht dann eine unpersönliche Konstruktion:

  • „Es wird marschiert.“
  • „Jetzt wird geschlafen!“ (kann auch als eine Variante der Befehlsform gebraucht werden).

Akkusativobjekte zur Verstärkung[Bearbeiten]

Zu intransitiven Verben existieren oft Substantive des gleichen Wortstamms oder Wortfeldes. Mit diesen lässt sich dann auch ein Akkusativobjekt bilden, das allerdings nur zur Verstärkung des Verbs dient. Siehe Etymologische Figur

Sonstiges[Bearbeiten]

In Ergativsprachen ist das Subjekt in Sätzen mit intransitivem Verb im Absolutiv, bei Sätzen mit transitivem Verb dagegen im Ergativ und das Objekt im Absolutiv.

Zu verschiedenen grammatischen Typen von intransitiven Verben siehe auch den Artikel unakkusativisches Verb.

Literatur[Bearbeiten]

  • Duden. Die Grammatik. Unentbehrlich für richtiges Deutsch. 8. Auflage, S. 397ff.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: intransitives Verb – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen