Ionischer Modus

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Bildliche Darstellung der Ionischen Tonleiter. (Erläuterung)

Ionisch ist einer der im 16. Jahrhundert von Glarean ergänzten authentischen Modi oder Kirchentonarten. Aus ihm ging unser heutiges Tongeschlecht Dur hervor. In seiner Tonleiter liegt ein Halbton zwischen der dritten und vierten sowie der siebenten und der achten Stufe, die anderen Intervalle sind Ganztonschritte. Charakteristisch ist die große Terz.

Die ionische Tonleiter entstand im antiken Griechenland, und war wohl zunächst eine chromatische Variante des alten hypophrygischen Modus.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen dem ionischen Modus und dem späteren Tongeschlecht Dur besteht darin, dass die modale Musik melodisch bestimmt ist, die Dur-/Moll-tonale hingegen harmonisch.

Beispiele für die Verwendung des ionischen Modus sind das Weihnachtslied Vom Himmel hoch, da komm ich her (Martin Luther, 1539) oder das Volkslied Drei Laub auf einer Linden (1540).

[Bearbeiten] Notenbeispiel

Die Tonart C-Ionisch enthält die Stammtöne der westlichen Musik, denen auf Tasteninstrumenten die weißen Tasten entsprechen. Tonleiter in C-Ionisch mit eingezeichneten Halbtonschritten:

C-Dur-Tonleiter.png

[Bearbeiten] Hörbeispiel

Tonleiter in C-Ionisch?/i

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