Äolischer Modus

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Bildliche Darstellung der Äolischen Tonleiter. (Erläuterung)

Äolisch ist einer der im 16. Jahrhundert von Glarean ergänzten authentischen Modi, auch Kirchentonarten genannt. Aus ihm ging unser heutiges Tongeschlecht Moll hervor. In seiner Tonleiter liegt ein Halbton zwischen der zweiten und dritten sowie der fünften und der sechsten Stufe, die anderen Intervalle sind Ganztonschritte. Charakteristisch ist die kleine Terz.

Die äolische Tonleiter entstand im antiken Griechenland als Variante des alten hypodorischen Modus.

Einer der Unterschiede zwischen dem äolischen Modus und dem späteren Tongeschlecht Moll besteht darin, dass die modale Musik ausschließlich melodisch bestimmt war, bei der Dur-/Moll-tonalen hingegen auch harmonische Aspekte relevant sind.

Ein Beispiel für die Verwendung des äolischen Modus ist das Volkslied Es ist ein Schnitter, heißt der Tod (Regensburg 1637).

[Bearbeiten] Notenbeispiel

Die Tonart A-Äolisch enthält die Stammtöne der westlichen Musik, denen auf Tasteninstrumenten die weißen Tasten entsprechen. Tonleiter in A-Äolisch mit eingezeichneten Halbtonschritten:

A minor scale.png

[Bearbeiten] Hörbeispiel

Tonleiter in C-Äolisch?/i

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