Irom Chanu Sharmila

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Irom Chanu Sharmila (auch Irom Sharmila Chanu; * 14. März 1970 in Manipur) ist eine indische Menschenrechtlerin.

Leben[Bearbeiten]

Irom Chanu Sharmila

Chanu arbeitete für eine Nichtregierungsorganisation, für die sie Gewaltakte des Militärs untersuchen sollte. In Manipur häuften sich Berichte über Militätrsgewalt, weil das AFSPA-Gesetz (Armed Forces Special Powers Act) in Unruhegebieten Hausdurchsuchungen, Verhaftungen, Gewaltanwendungen bei Verhören und Gebrauch der Waffe ohne spezielle Befugnis ermöglicht.

Am 2. November 2000 nahm Chanu an einem Friedensmarsch teil. Am selben Abend erschoss eine Anti-Terror-Truppe zehn Zivilisten, worauf sie die Wirkung ihrer Arbeit und solcher Friedensmärsche in Frage stellte. Sie trat, bis dieses Gesetz abgeschafft würde, in einen Hungerstreik. Wenige Tage später wurde sie wegen versuchten Selbstmords verhaftet und erhielt eine Gefängnisstrafe von einem Jahr. Nach ihrer Freilassung wurde sie erneut verhaftet und zu einem weiteren Jahr verurteilt.

Weil sie ihr Fasten nicht beenden will, wird sie im Krankenhaus über eine Magensonde zwangsernährt und isoliert.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Irom Chanu Sharmila – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien