Manipur

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Manipur – মনিপুর
Manipur Siegel.gif
Status: Bundesstaat
Hauptstadt: Imphal
Fläche: 22.327 km²
Einwohner: 2.721.756 (2011)
Bevölkerungsdichte: 122 Einwohner je km²
Amtssprache: Meitei, Englisch
Gouverneur: Vinod Kumar Duggal
Chief Minister: Okram Ibobi Singh (INC)
Website: manipur.nic.in
ISO-Code: IN-MN
Nordteil von Arunachal Pradesh: de-facto Indien - von China beansprucht Teilgebiete von Uttarakhand: de-facto Indien - von China beansprucht de-facto China - von Indien beansprucht de-facto China - von Indien beansprucht de-facto Pakistan - von Indien beansprucht de-facto Pakistan - von Indien beansprucht Siachen-Gletscher (umkämpft zwischen Pakistan und Indien) Jammu und Kashmir: de-facto Indien - von Pakistan beansprucht Malediven Sri Lanka Indonesien Afghanistan Nepal Bhutan Bangladesch Pakistan China Myanmar Thailand Tadschikistan Delhi Goa Dadra und Nagar Haveli Tamil Nadu Kerala Andhra Pradesh Arunachal Pradesh Assam Bihar Chhattisgarh Gujarat Haryana Himachal Pradesh Jammu und Kashmir Jharkhand Karnataka Madhya Pradesh Maharashtra Manipur Meghalaya Mizoram Nagaland Orissa Punjab Rajasthan Sikkim Telangana Tripura Uttarakhand Uttar Pradesh Westbengalen Andamanen und Nikobaren LakshadweepKarte
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Manipur (Meitei: মনিপুর) ist ein indischer Bundesstaat mit einer Fläche von 22.327 km² und 2,7 Millionen Einwohnern (Volkszählung 2011). Die Hauptstadt Manipurs ist Imphal. Hauptsprachen sind die Amtssprachen Meitei (Manipuri) und Englisch.

Geografie[Bearbeiten]

Manipur liegt im Nordosten Indiens an der Grenze zu Myanmar (Burma). Der Bundesstaat gehört zu den sogenannten sieben Schwesterstaaten Nordostindiens, die nur durch einen schmalen Landkorridor mit dem Rest des Landes verbunden sind. Nachbarbundesstaaten Manipurs sind Nagaland im Norden, Assam im Westen und Mizoram im Süden. Im Osten liegt die Staatsgrenze zu Myanmar. Mit einer Fläche von 22.327 Quadratkilometern (etwas mehr als Hessen) gehört Manipur zu den kleineren Bundesstaaten Indiens.

Die Topografie Manipurs ist geprägt von einem Gegensatz zwischen der zentralen Talregion und der umgebenden Bergregion. Im Zentrum Manipurs liegt das Imphal- oder Manipur-Tal mit der Hauptstadt Imphal. Das rund 2000 Quadratkilometer große Tal hat eine annähernd ovale Form und liegt auf durchschnittlich 790 Metern über dem Meeresspiegel. Das Imphal-Tal wird zu allen Seiten von Bergen umgeben. Die Bergketten des Patkai-Gebirges verlaufen überwiegend in Nord-Süd-Richtung und erreichen im Nordosten Höhen von über 3000 Metern. Der höchste Berg ist der Khayang Peak mit 3114 Metern über dem Meeresspiegel. Um Jiribam im äußersten Westen an der Grenze zu Assam hat Manipur ferner Anteil an der Tiefebene des Barak-Tals. Mehrere Flüsse entwässern Manipur: der Nam Kathe fließt zum Chindwin ab, einem Nebenfluss des Irawadi; der Barak wird in Bangladesch zum Meghna.

An Mineralien findet man geringwertige Kohle und Eisenerze; Salz wird aus heißen Solequellen gewonnen. Elefanten, Tiger, Leoparden, Bären, Hirsche, Büffel, Affen und Riesenschlangen sind in Manipur heimisch.

Das Klima ist auf Grund der Höhenlage gemäßigt.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Demografie[Bearbeiten]

Schulkinder in Longa Koireng

Nach der indischen Volkszählung 2011 hat Manipur 2.721.756 Einwohner. Damit gehört Manipur zu den kleineren Bundesstaaten Indiens. Die Bevölkerungsentwicklung ist ansteigend: Zwischen 2001 und 2011 nahm die Einwohnerzahl um 18,7 Prozent zu. Die Wachstumsrate liegt damit etwas über dem Durchschnitt Indiens von 17,6 Prozent im Vergleichszeitraum. Die Bevölkerungsdichte beträgt 122 Einwohner pro Quadratkilometer und liegt damit deutlich unter dem gesamtindischen Durchschnitt von 382 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die Bevölkerung ist dabei sehr ungleich verteilt: 60 Prozent der Einwohner Manipurs leben in dem dicht besiedelten Imphal-Tal, das nur 10 Prozent der Fläche einnimmt, während die Bergregionen nur dünn besiedelt sind. 30,2 Prozent der Einwohner des Manipurs leben in Städten. Der Urbanisierungsgrad entspricht damit dem Landesdurchschnitt von 31,2 Prozent. Die Alphabetisierungsquote in Manipur liegt mit 79,9 Prozent über dem Mittelwert Indiens (74,0 Prozent).[1]

Das Mehrheitsvolk Manipurs sind die Meitei oder Manipuri, die im Tal siedeln. Wie die übrigen Ethnien des Nordostindiens sprechen sie eine tibetobirmanische Sprache, sie stehen kulturell aber der indischen Mehrheitsgesellschaft näher. Die Bergregionen Manipurs werden dagegen von Volksgruppen besiedelt, die von den indischen Behörden zu den „Stammesvölkern“ (scheduled tribes) gezählt werden. Nach der Volkszählung 2001 beträgt ihr Bevölkerungsanteil 34,2 Prozent.[2] Im Norden leben die Naga, im Süden die Kuki, die sich jeweils auf eine Reihe verschiedener Stämme aufteilen. Es bestehen beträchtliche Spannungen zwischen den Meitei und den Bergvölkern: Die Naga und Kuki sehen sich durch die Meitei-Mehrheit benachteiligt, während die Meitei beklagen, dass die Naga und Kuki durch die besonderen Rechte, die ihnen als scheduled tribes nach der indischen Verfassung zukommen, bevorteilt werden.

Sprachen[Bearbeiten]

Sprachen in Manipur
Sprache Prozent
Meitei (Manipuri)
  
60,7 %
Thado
  
8,6 %
Tangkhul
  
6,7 %
Kabui
  
4,2 %
Paite
  
2,3 %
Nepali
  
2,2 %
Hmar
  
2,1 %
Vaiphei
  
1,8 %
Liangmei
  
1,6 %
Bengali
  
1,3 %
Hindi
  
1,2 %
Anal
  
1,1 %
Maring
  
1,1 %
Zou
  
1,0 %
Andere
  
4,1 %
Verteilung der Sprachen (Volkszählung 2001)[3]

Hauptsprache Manipurs ist die vom Mehrheitsvolk der Meitei gesprochene Sprache Meitei oder Manipuri. Nach der Volkszählung 2001 wird Meitei von 60,7 Prozent der Bevölkerung als Muttersprache gesprochen und unter den Völkern Manipurs als Lingua Franca benutzt. Das Meitei dient als Amtssprache des Bundesstaates und ist auf überregionaler Ebene als eine von 22 Verfassungssprache Indiens (scheduled languages) anerkannt. Das Meitei gehört zur tibetobirmanischen Sprachfamilie und wird in bengalischer Schrift geschrieben. Früher wurde eine eigene Schrift, Meitei Mayek, benutzt, die heute außer Gebrauch gegangen ist. Es gibt aber Bestrebungen zur Wiedereinführung.

Die Bergvölker Manipurs sprechen eine Vielzahl kleinerer tibetobirmanischer Sprachen, deren Namen meist mit denen der entsprechenden Stämme identisch sind. Nach der Volkszählung 2001 gibt es in Manipur neben dem Meitei zehn weitere tibetobirmanische Sprachen, deren Sprecher mindestens ein Prozent der Bevölkerung ausmachen. Diese sind (in Größenordnung) Thado, Tangkhul, Kabui, Paite, Hmar, Vaiphei, Liangmei, Anal, Maring und Zou.

Unter der aus anderen Teilen Indiens eingewanderten Bevölkerung sind die indoarischen Sprachen Nepali (2,2 Prozent), Bengali (1,3 Prozent) und Hindi (1,2 Prozent) verbreitet.

Religionen[Bearbeiten]

Schrein für den Sanamahi-Gott Pakhangba
Religionen in Manipur
Religion  Prozent
Hinduismus
  
46,0 %
Christentum
  
34,0 %
Islam
  
8,8 %
Andere
  
11,2 %
Verteilung der Religionen (Volkszählung 2001)[4]

Manipur ist in religiöser Hinsicht gemischt. Die größte Gruppe sind die Hindus, die aber nach der Volkszählung 2001 mit 46,0 Prozent nur eine relative Mehrheit darstellen. Daneben gibt es einen großen christlichen Bevölkerungsanteil von 34,0 Prozent, eine bedeutende muslimische Minderheit von 8,8 Prozent und eine große Zahl von Menschen, die unter „übrige Religionen“ verzeichnet werden (10,9 Prozent).

Die meisten Meitei praktizieren einen vishnuitischen Hinduismus, der mit Elementen der vorhinduistischen Religion vermischt ist. Der Vishnuismus wurde im 18. Jahrhundert als Staatsreligion eingeführt. In jüngerer Zeit gibt es Bestrebungen, den als Sanamahismus bezeichneten vorhinduistische Glauben als eigene Religion wiederzubeleben. In amtlichen Statistiken wird der Sanamahismus nicht separat gezählt, was den großen Anteil von „übrigen Religionen“ in den Volkszählungserbenissen erklärt. Ein signifikanter Anteil der Meitei bekennt sich auch zum Islam.

Die Bergvölker Manipurs sind ganz überwiegend Christen. Nach der Volkszählung 2001 beträgt der christliche Bevölkerungsanteil unter den scheduled tribes 96,8 Prozent.[2] Wie in den Nachbarbundesstaaten wurde die Stammesbevölkerung Manipurs ab dem späten 19. Jahrhundert von amerikanischen Missionaren christianisiert. Unter der Stammesbevölkerung Manipurs und des Nachbarbundesstaats Mizoram gibt es insgesamt rund 7.200 sogenannte Bnei Menashe, die sich selbst als Juden identifizieren und sich als Abkömmlinge des biblischen Stammes Manasse sehen. Rund 1.700 Bnei Menashe sind bereits nach Israel ausgewandert, mittlerweile hat die israelische Regierung hat die Auswanderung (Alija) der restlichen Bnei Menashe in die Wege geleitet.[5]

Geschichte[Bearbeiten]

Flagge des Fürstentums Manipur

Manipur war ein Fürstenstaat in der Provinz Assam von Britisch-Indien. Das Naga-Fürstentum mit der Hauptstadt Imphal besteht der Sage nach seit 35 n. Chr., die heutige Dynastie regierte seit 1714, als der Raja Panheiba zum Hinduismus übertrat und den Namen Gharib Nawat annahm. Sein Nachfolger Jai Singh verbündete sich 1762 mit dem Briten. 1824–26 litt Manipur unter dem ersten britisch-birmanischen Krieg (siehe Geschichte Myanmars). Für an Birma abgetretenes Land sowie die Aufstellung von Grenzposten erhielt der Raja von Manipur eine jährliche Entschädigung. 1891–1947 war Manipur ein britisches Protektorat, das dem Gouverneur von Assam unterstand. Raja Churachandra Singh (1891–1941) wurde zum Maharaja erhoben. Das Land hatte 1941 eine Fläche von 22.325 km² und 511.000 Einwohner.

Nachdem Großbritannien Indien 1947 in die Unabhängigkeit entlassen hatte (siehe Geschichte Indiens) wurde Manipur zunächst unabhängig. Am 21. September 1949 unterschrieb der Maharaja Bodhachandra Singh (1941–49) den Vertrag über den Anschluss an Indien, der am 15. Oktober 1949 in Kraft trat.[6] Nach der indischen Verfassung vom 26. Januar 1950 wurde Manipur ein Staat der Kategorie C, der von einem von der Zentralregierung ernannten Chief Commissioner regiert wurde. Erst am 21. Januar 1972 wurde es ein Bundesstaat mit vollen Rechten.

Im Bundesstaat kämpfen Separatisten (Naga) um die Unabhängigkeit bzw. den Anschluss an Nagaland. Im August 2006 wurden bei einem Bombenanschlag auf einen Tempel mehrere Personen getötet.

Politik[Bearbeiten]

Politisches System[Bearbeiten]

Die Legislative des Bundesstaates Manipur besteht aus einem Einkammernparlament, der Manipur Legislative Assembly. Die 60 Abgeordneten des Parlaments werden alle fünf Jahre durch Direktwahl bestimmt. 19 Sitze sind für die „Stammesvölker“ (scheduled tribes) reserviert. Das Parlament hat seinen Sitz in Imphal. Der Chief Minister (Regierungschef) von Manipur wird vom Parlament gewählt. An der Spitze des Bundesstaats steht jedoch der vom indischen Präsidenten ernannte Gouverneur (Governor). Seine Hauptaufgaben sind die Ernennung des Chief Ministers und dessen Beauftragung mit der Regierungsbildung. Der für Manipur zuständige Höchste Gerichtshof ist der Gauhati High Court mit Sitz in Gauhati, in dessen Zuständigkeitsbereich ganz Nordostindien fällt. Eine Zweigstelle befindet sich in Imphal.

Manipur stellt zwei Abgeordnete in der Lok Sabha, dem Unterhaus des indischen Parlaments, und einen in der Rajya Sabha, dem indischen Oberhaus.

Parteien[Bearbeiten]

Die Politik Manipurs wird von der Kongresspartei dominiert. Seitdem das zuvor von der indischen Zentralregierung verwaltete Manipur 1963 eine Selbstverwaltung erhielt, hat die Kongresspartei die meisten Regierungen gestellt. Zuletzt konnte sie bei den Parlamentswahlen 2002, 2007 und 2012 die absolute Mehrheit erringen. Derzeit stellt sie 42 von 60 Abgeordneten im Parlament des Bundesstaates und beide Abgeordnete Manipurs in der Lok Sabha. Ebenfalls im Parlament Manipurs vertreten sind die überregionalen Parteien All India Trinamool Congress, Nationalist Congress Party und Lok Jan Shakti Party, die Regionalpartei Manipur State Congress Party, sowie die Naga People’s Front, die politische Vertretung der Naga, die ihre Basis im Nachbarbundesstaat Nagaland hat. Der amtierende Chief Minister ist seit 7. März 2002 Okram Ibobi Singh. Bei der gesamtindischen Parlamentswahl 2014 konnte die Kongresspartei in Manipur dem landesweit äußerst schlechten Trend trotzen und beide Wahlkreise in dem Bundesstaat gewinnen.

Ergebnis der Parlamentswahl 2012[7]
Partei Sitze
Indischer Nationalkongress (INC) 42
All India Trinamool Congress (AITC) 7
Manipur State Congress Party (MSCP) 5
Naga People’s Front (NPF) 4
Lok Jan Shakti Party (LJP) 1
Nationalist Congress Party (NCP) 1
Total 60

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten]

Der Bundesstaat Manipur ist in folgende neun Distrikte untergliedert (Einwohnerzahl und Bevölkerungsdichte nach der Volkszählung 2011):[8]

Distrikt Verwaltungssitz Fläche Einwohner
(2011)
Bev.-
dichte
Bishnupur Bishnupur 000000000000496.0000000000496 km² 000000000240363.0000000000240.363 000000000000485.0000000000485 Ew./km²
Chandel Chandel 000000000003349.00000000003.349 km² 000000000144028.0000000000144.028 000000000000043.000000000043 Ew./km²
Churachandpur Churachandpur 000000000004598.00000000004.598 km² 000000000271274.0000000000271.274 000000000000059.000000000059 Ew./km²
Imphal East Porompat 000000000000708.0000000000708 km² 000000000452661.0000000000452.661 000000000000639.0000000000639 Ew./km²
Imphal West Lamphelpat 000000000000519.0000000000519 km² 000000000514683.0000000000514.683 000000000000992.0000000000992 Ew./km²
Senapati Karong 000000000003257.00000000003.257 km² 000000000354972.0000000000354.972 000000000000109.0000000000109 Ew./km²
Tamenglong Tamenglong 000000000004379.00000000004.379 km² 000000000140143.0000000000140.143 000000000000032.000000000032 Ew./km²
Thoubal Thoubal 000000000000514.0000000000514 km² 000000000420517.0000000000420.517 000000000000818.0000000000818 Ew./km²
Ukhrul Ukhrul 000000000004578.00000000004.578 km² 000000000183115.0000000000183.115 000000000000040.000000000040 Ew./km²

Literatur[Bearbeiten]

  • Imperial Gazetteer of India, 2. A., 26 Bde., Oxford 1908-1931
  • Malleson, G. B.: An historical sketch of the native states of India, London 1875, Reprint Delhi 1984
  • Schwartzberg, Joseph E., Hrsg.: A historical atlas of South Asia, 2. A., New York/Oxford 1992, ISBN 0-19-506869-6

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Census of India 2001: Provisional Population Tables and Annexures und Provisional Population Totals – India – Rural-Urban Distribution. (PDF-Datei; 7,74 MB)
  2. a b Census of India 2001: Manipur. Data Highlights: The Scheduled Tribes. (PDF-Datei; 42 kB)
  3. Census of India 2001: Statement - 3 Distribution of 10,000 Persons by Language - India, States and Union Territories - 2001 und Distribution of the 100 Non-Scheduled Languages-India/States/Union Territories.
  4. Census of India 2001: Population by religious communities.
  5. "More than 7,200 Indian Jews to immigrate to Israel", Times of India, 27. September 2011.
  6. http://www.thehindu.com/todays-paper/tp-in-school/separatists-call-shutdown-in-manipur/article4000664.ece?textsize=large&test=1
  7. Election Commission of India: Statistical Report on General Election, 2012 to the Legislative Assembly of Manipur.
  8. Census of India 2011: Provisional Population Totals. Paper 1 of 2011: Manipur. (MS Excel; 20 kB)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Manipur – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

24.80666666666793.941666666667Koordinaten: 25° N, 94° O