Isoquante

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Isoquanten zweier Inputfaktoren (X und Y) und dreier Outputniveaus (Q1, Q2, Q3).

Als Isoquanten bezeichnet man eine Ausprägung von Isolinien, die in den Wirtschaftswissenschaften genutzt wird.

Es gibt zwei gebräuchliche Definitionen des Begriffs Isoquante, diese ist entweder

  • a) der geometrische Ort aller effizienten Kombinationen von Produktionsfaktoren, die den gleichen Output erzeugen, oder
  • b) der geometrische Ort aller Kombinationen von Produktionsfaktoren, deren maximaler Output gleich groß ist.[1]

Die Steigung einer Isoquante zeigt die Grenzrate der technischen Substitution an, sie lässt sich über den Satz von der impliziten Funktion bestimmen. Im Isoquantendiagramm ist eine Minimalkostenkombination als Tangentialpunkt von Isoquante und Isokostengerade zu erkennen.

In der Unternehmenstheorie beschreibt die Isoquante alle möglichen Inputkombinationen, mit denen der gleiche Output erzielt werden kann.

Effizienzkonzept von Farrell[Bearbeiten]

Wird dieser Output durch den Einsatz einer größeren Menge P (liegt oberhalb der Isoquanten) erreicht, so berechnet sich die technische Effizienz dieser Produktion aus 0Q/0P.
0...Koordinatenursprung
Q...Schnittpunkt der Geraden 0P mit der Isoquanten (Minimalfaktorkombination)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Friedrich Breyer, Mikroökonomik. Eine Einführung, 5. Aufl., Springer 2011, S.19

Weblinks[Bearbeiten]