Israel Shahak

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche

Israel Shahak (* 28. April 1933 Warschau; † 2. Juli 2001 in Israel) war Professor für Biochemie an der hebräischen Universität von Jerusalem.

[Bearbeiten] Leben

Als Überlebender des Konzentrationslagers Bergen-Belsen konnte Israel Shahak als Jugendlicher noch vor der Gründung Israels nach Palästina emigrieren. Nach dem Studium in Israel studierte Shahak auch in Stanford und leistete anschließend seinen Wehrdienst in der Armee ab. Über seinen Fachbereich hinaus wurde er bekannt als zeitweiliger Vorsitzender der Internationalen Liga für Menschenrechte in Israel und als scharfer Kritiker des Zionismus. Als der britische Autor David Irving die Juden im Jahre 1998 provokativ aufforderte, sich selbst zu fragen, wie es komme, daß sich antijüdische Gefühle immer und überall dort einstellen, wo sich Juden niederlassen, griff Shahak diese klassische antisemitische Fragestellung auf und gab in einem Buch eine Sicht auf diese Frage, die sich weitgehend mit neonazistischen Vorurteilen deckt. Shahaks Buch „Jüdische Geschichte, Jüdische Religion. Der Einfluss von 3000 Jahren“ ist auf Deutsch im Lühe-Verlag mit einem Vorwort des Verlegers Harm Menkens erschienen, der dem engsten Kreis um den inzwischen verstorbenen Holocaust-Leugner Thies Christophersen zuzurechnen ist.

[Bearbeiten] Werke

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen