Jiang Hu

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Die fiktive Welt des Jiang Hu (江湖) ist der Schauplatz, in der viele der Wuxia-Geschichten spielen. Wörtlich übersetzt heißt Jiang Hu „Flüsse und Seen“ und bezeichnete jede wilde und unbesiedelte Region. Im mittelalterlichen China flohen Außenseiter und Ausgestoßene oftmals an die Siedlungsgrenze.

Der Begriff Jiang Hu geht zurück auf dem Roman Die Räuber vom Liang-Schan-Moor (水滸傳) von Shi Nai'an und Luo Guanzhong aus dem 12. Jahrhundert, in dem eine Bande von Geächteten sich in ein Versteck in einem Sumpf zurückzieht und von dort einen Guerillakrieg gegen korrupte Beamte führt.

Heute bezeichnet der Begriff Jiang Hu die Welt der Geheimgesellschaften und Triaden. Er bezieht sich insbesondere auf die Gesamtheit der Personen, die nach dem Ehrenkodex der Triaden leben. Filme wie Jiang Hu: The Triad Zone (2000) mit Tony Leung Kar Fai und Anthony Wong Chau-Sang oder Jiang Hu (2004) mit Andy Lau und Jacky Cheung beschreiben ebendiese Welt.