John Diebold

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John Diebold (* 8. Juni 1926 in den Weehawken, New Jersey, USA; † 26. Dezember 2005 in New York, NY) war ein US-amerikanischer Computervisionär und Unternehmer.

Leben[Bearbeiten]

Diebold entwickelte bereits im Jahr 1952 Geschäftsmethoden auf Basis von Computern. In seinem Buch Automation beschrieb er schon damals die Vernetzung von Computern und Firmen als Vision.

Unternehmerisch hatte Diebold seinen ersten großen Erfolg mit der elektronischen Umstellung der Kontoführung der Bowery Savings Bank in New York im Jahr 1961.

Bereits im Jahr 1963 umschrieb er die Verdrängung von Schreibmaschinen durch Computer.

Im Jahr 1991 verkaufte Diebold sein Unternehmen, die Diebold Group, an Daimler-Benz und konzentrierte sich auf den Aufbau des Diebold Institutes.

Im deutschen Fernsehen/NDR wurde John Diebold 1981 von Max H. Rehbein als Mann in Eile (New-York-Trilogie, Teil 3) porträtiert.

John Diebold, in der Branche auch 'Mr. Automation' genannt, war Berater mehrerer amerikanischer Präsidenten. Als Buchautor hat er mehrere Bestseller geschrieben.

Bücher[Bearbeiten]

  • Automation, New York 1952
  • Innovators (Deutsch von Kurt Simon), Düsseldorf 1991

Weblinks[Bearbeiten]