König-Abdullah-Moschee (Amman)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
König-Abdullah-Moschee
Gebetsraum unter der Kuppel

Die König-Abdullah-Moschee ist eine bedeutende Moschee in Amman, Jordanien.

Die Moschee wurde zwischen 1982 und 1986 von König Hussein I. erbaut und nach seinem Großvater Abdallah ibn Husain I., dem Emir und ersten König von (Trans-)Jordanien, benannt. Die Planungen gehen auf Arbeiten des böhmisch-deutschen Architekten Jan Cejka (* 1933) zurück.[1][2]

Die Moschee ist auf dem Hügel Jebel al-Weibdeh im westlichen Teil der jordanischen Hauptstadt gelegen. Ihre charakteristische, mit Mosaiken verzierte blaue Hauptkuppel avancierte zu einem Wahrzeichen Ammans. Daneben erheben sich noch zwei kleinere Kuppeln und zwei futuristisch anmutende Minarette. Die Kuppel beherbergt einen darunter liegenden Gebetsraum (für Männer); sie ist im Zentralschiff nicht durch Säulen gestützt und erinnert so an den Felsendom in Jerusalem.

Im Moschee-Komplex befindet sich ein Museum für islamische Geschichte und Religion.

Seit 11. April 2006 ist die König-Abdullah-Moschee nicht mehr jordanische Nationalmoschee. An ihre Stelle trat die von König Abdullah II. 2004–2005 in Erinnerung an seinen Vater Hussein I. erbaute König-Hussein-bin-Talal-Moschee, die derzeit größte Moschee Jordaniens.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Dorothy Stannard: Jordanien. Apa Guide. Apa Publications, München 1995, ISBN 3-8268-1443-6
  2. Grafik und Malerei – Jan Cejka – Objekt und Fiktion Ausstellung im Kulturhof Westerbeck in Westerkappeln vom 1.–31. Mai 2009

31.9615835.91312Koordinaten: 31° 57′ 42″ N, 35° 54′ 47″ O