Kaliumhydrogensulfat
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Kaliumhydrogensulfat | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
Kaliumbisulfat |
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| Summenformel | KHSO4 | ||||||||||||||||||
| CAS-Nummer | 7646-93-7 | ||||||||||||||||||
| PubChem | 516920 | ||||||||||||||||||
| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 136,17 g·mol–1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest |
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| Dichte |
2,24 g·cm−3[1] |
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| Schmelzpunkt | |||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
gut in Wasser (490 g·l−1 bei 20 °C)[1] |
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| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||||||||||||||
Kaliumhydrogensulfat KHSO4 ist ein saures Kaliumsalz der Schwefelsäure. Es entsteht, wenn Schwefelsäure nur zu 50% mit Kalilauge neutralisiert und die Lösung eingedampft wird. Das Produkt ist ätzend, kristallin und enthält neben Kaliumionen das Hydrogensulfat-Anion HSO4−.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Synthese
Die Synthese von Kalium- und Natriumhydrogensulfat gelingt durch Einwirkung mäßig warmer, konzentrierter Schwefelsäure auf Kalium- bzw. Natriumchlorid. Als Nebenprodukt dieser Verdrängungsreaktion entsteht das Gas Chlorwasserstoff:

[Bearbeiten] Eigenschaften
Der weiße, kristalline Feststoff löst sich leicht unter Bildung einer sauren Lösung in Wasser:

Erhitzt man das schwefelsaure Kaliumsulfat, so wandelt es sich unter Abgabe von Wasser (Dehydratisierung) in Kaliumdisulfat um:

Bei weiterem Erhitzen zerfällt das Kaliumdisulfat in Kaliumsulfat und Schwefeltrioxid:

[Bearbeiten] Verwendung
Kaliumhydrogensulfat dient ebenso wie das preiswertere Natriumhydrogensulfat als saurer Abflussreiniger. Hierbei wird in einer Verdrängungsreaktion Kalk aufgelöst.
Weiterhin dient Kaliumhydrogensulfat als Nachweisreagenz für Acetate. Acetat-Ionen (H3CCOO−) lassen sich nachweisen, indem man das Salz, von dem man annimmt, dass es ein Acetat ist, mit Kaliumhydrogensulfat im Mörser zerreibt. Dabei wird das Proton (H+) des Hydrogensulfat-Ions auf das Acetation übertragen. Es entsteht Essigsäure, die leicht an ihrem typischen Geruch identifiziert werden kann.

- Acetat wird durch Hydrogensulfat protoniert. Es entstehen Essigsäure und Sulfat.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ a b c d Eintrag zu Kaliumhydrogensulfat in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 13. Dez 2007 (JavaScript erforderlich)
- ↑ a b Eintrag zu CAS-Nr. 7646-93-7 im European chemical Substances Information System ESIS (ergänzender Eintrag)
