Kaminaljuyú

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Maskenkopf aus Kaminaljuyu

Kaminaljuyú, auch Kaminal Juyú ist eine Maya-Ruine am Rande der guatemaltekischen Hauptstadt Guatemala-Stadt. Der Name bedeutet so viel wie „Hügel des Todes“.

Besiedelt wurde die Stätte ca. 800 v. Chr. und vermutlich handelt es sich dabei um das erste städtische Zentrum im Gebiet der Maya. Es dürfte später einen starken Einfluss der Stadt Teotihuacán gegeben haben, wobei Kaminaljuyú als Grenzstadt zum restlichen Maya-Gebiet fungierte. Die Gebäude wurden hauptsächlich aus luftgetrockneten Ziegel errichtet, von denen bisher ca. 400 Bauten erforscht wurden. Die Ausgrabungen gestalten sich als schwierig, da sich die Stätte heute im Stadtgebiet von Guatemala-Stadt befindet.

In der Neuzeit wurde Kaminaljuyú erstmals Ende des 19. Jh. von Alfred P. Maudslay und 1925 von Manuel Gamio erforscht.

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Fotogalerie[Bearbeiten]

14.6328-90.5491Koordinaten: 14° 37′ 58″ N, 90° 32′ 57″ W