Kathedrale León

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Kathedrale von León
Innenansicht der Kathedrale

Die Kathedrale von León (spanisch INSIGNE Y REAL BASILICA CATEDRAL DE LA ASUNCION DE LA BIENAVENTURADA VIRGEN MARIA) ist ein bedeutender Kirchenbau in Mittelamerika.

Sie wurde erbaut zwischen 1747 und 1860. Es war die sechste Kathedrale in León in Nicaragua, begonnen wurde der Bau unter dem Bischof Isidro Marín y Figueroa (1744-48). Nachdem die fünfte Kathedrale wegen der Dunkelheit in ihrem Inneren abgebrochen wurde, zeichnet sich die heutige Kathedrale durch ihre Helligkeit aus. Sie wird gerühmt als eine der Kathedralen mit der schönsten natürlichen Innenbeleuchtung Lateinamerikas. In der Kathedrale befindet sich u.a. das Grabmal des bedeutenden nicaraguanischen Dichters und Schriftstellers Rubén Darío. Das Dach der Kathedrale ist begehbar und bietet einen hervorragenden Ausblick über León und seine Umgebung.

Die Grenzen der damaligen Diözese Leon reichten von Tegucigalpa (Hauptstadt des heutigen Honduras) bis an die Grenzen des heutigen Panama. Sie war damit eine der größten Diözesen des spanischen Kolonialreiches "en tierra firme", auf dem lateinamerikanischen Festland. Daraus resultiert vermutlich die Größe des Bauwerks.

Seit Juli 2011 zählt die Kathedrale zum Weltkulturerbe, nachdem die UNESCO entschied das Bauwerk in die Liste der Welterbe-Stätten aufzunehmen.

Weblinks[Bearbeiten]

12.435555555556-86.879444444444Koordinaten: 12° 26′ 8″ N, 86° 52′ 46″ W