Kaya (Burkina Faso)

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Kaya
Status: commune rurale, département
Region: Centre-Nord
Provinz: Sanmatenga
Einwohner: 117.122 (2006)[1]
Gliederung: 7 Sektoren/70 Dörfer
Bürgermeister: Mahama Bélémviré[2]
Präfekt: Aloys Kéré[3]
Lage
Kaya (Burkina Faso)
Kaya
Kaya
Burkina FasoBurkina Faso Burkina Faso
13° 5′ N, 1° 5′ W13.083333333333-1.0833333333333Koordinaten: 13° 5′ N, 1° 5′ W

Kaya ist eine der größten Städte der westafrikanischen Republik Burkina Faso.

Kaya ist die Hauptstadt der Region Centre-Nord und der Provinz Sanmatenga und liegt rund 100 km nord-östlich von Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso. Außerdem existiert ein gleichnamiges Departement, welches dasselbe Gebiet wie das der commune urbaine Kaya umfasst. Die Stadt ist in sieben Sektoren unterteilt.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die eigentliche Stadt hat 40.900 Einwohner (Berechnung 2007).

Die commune urbaine Kaya hat im Hauptort und den dazugehörigen 70 Dörfern 117.122 Einwohner (Zensus 2006).

Bevölkerungsentwicklung des Hauptortes:

Jahr Einwohner[4]
1985 (Zensus) 29.359
1996 (Zensus) 33.958
2007 (Berechnung) 40.900

Wirtschaft[Bearbeiten]

Kaya ist bekannt für seine Schuhmacher und feine Ziegenlederarbeiten, deshalb gibt es auch einen großen Markt der Fell- und Lederverarbeitung.

Infrastruktur[Bearbeiten]

  • Flughafen (Internationale Kennung: XKY)
    • mit einer Rollbahnlänge von 500 m
    • auf 320 m über dem Meeresspiegel
  • Kaya ist die Endstation der früheren Abidjan-Niger-Bahn, welche zwischen Treichville und Ouagadougou Personenverkehr und zwischen Vridi (Freihafen von Abidjan) und Kaya Güterverkehr anbietet.

Kultur[Bearbeiten]

Der traditionelle Chef von Kaya, Naaba Kaongo, verstarb am 5. Mai 2007.[5]

Religion[Bearbeiten]

Kaya ist Sitz des Bistums Kaya.

Ausbildungsstätten[Bearbeiten]

  • technisches Mädchencollege
  • Gymnasium
  • polytechnische Hochschule für Bauwesen und Informationstechnologien

Partnerstädte[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Ergebnisse des Zensus 2006
  2. In: Le Pays, 8. Juni 2006
  3. Ministerrat, 26. Juli 2006
  4. Seite nicht mehr abrufbar, Suche im Webarchiv:[1] [2] Vorlage:Toter Link/bevoelkerungsstatistik.de[3]
  5. lefaso.net, 7. Mai 2007