Herzogenaurach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Herzogenaurach
Herzogenaurach
Deutschlandkarte, Position der Stadt Herzogenaurach hervorgehoben
49.56666666666710.883333333333301Koordinaten: 49° 34′ N, 10° 53′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Erlangen-Höchstadt
Höhe: 301 m ü. NHN
Fläche: 47,6 km²
Einwohner: 22.918 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 481 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91074
Vorwahl: 09132
Kfz-Kennzeichen: ERH
Gemeindeschlüssel: 09 5 72 132
Stadtgliederung: 18 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 11
91074 Herzogenaurach
Webpräsenz: www.herzogenaurach.de
Bürgermeister: German Hacker (SPD)
Lage der Stadt Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt
Birkach (gemeindefreies Gebiet) Neunhofer Forst Mark (gemeindefreies Gebiet) Kraftshofer Forst Kalchreuther Forst Geschaidt Forst Tennenlohe Erlenstegener Forst Buckenhofer Forst Nürnberg Nürnberg Landkreis Nürnberger Land Fürth Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Landkreis Fürth Erlangen Landkreis Ansbach Landkreis Bamberg Landkreis Bamberg Landkreis Forchheim Buckenhof Aurachtal Eckental Heroldsberg Kalchreuth Lonnerstadt Möhrendorf Mühlhausen (Mittelfranken) Oberreichenbach (Mittelfranken) Spardorf Uttenreuth Vestenbergsgreuth Weisendorf Wachenroth Röttenbach (bei Erlangen) Marloffstein Höchstadt an der Aisch Heßdorf Herzogenaurach Hemhofen Großenseebach Gremsdorf Bubenreuth Baiersdorf Adelsdorf Dormitzer ForstKarte
Über dieses Bild

Herzogenaurach ist eine Stadt im mittelfränkischen Landkreis Erlangen-Höchstadt und liegt am Fluss Aurach.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Herzogenaurach liegt westlich von Erlangen und Nürnberg innerhalb der Metropolregion Nürnberg.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind:

Weisendorf Großenseebach, Heßdorf
Aurachtal Nachbargemeinden Erlangen
Emskirchen Obermichelbach, Tuchenbach, Puschendorf

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Herzogenaurach gliedert sich in 18 Stadtteile[2], den Stadtbezirk Herzo Base und acht Gemarkungen:

Ortsteil Einwohner[3]
Beutelsdorf 283
Burgstall 186
Dondörflein 46
Eckenmühle 5
Eichelmühle -
Galgenhof -
Hammerbach 823
Haundorf 691
Hauptendorf 991
Herzo Base 562
Heinrichsmühle -
Herzogenaurach 17083
Höfen 147
Lohhof -
Niederndorf 2969
Schleifmühle -
Steinbach 83
Welkenbach 341
Zweifelsheim 151
Gemarkung Fläche in Hektar[3]
Herzogenaurach 1466
Burgstall 774
Haundorf 704
Hammerbach 643
Niederndorf 615
Zweifelsheim 558
Beutelsdorf 532
Herzo Base 114
Gesamt 4760


Geschichte[Bearbeiten]

Stadtwappen am Fehnturm
Aurach

Ursprünglich hieß die Siedlung Uraha, was etwa Viehtränke am Fluss bedeutete (ur = Rind, aha = fließendes Gewässer). Daraus wurde später Aurach, ein in Bayern häufiger Orts- und Flussname. Zur Unterscheidung von vielen anderen Orten gleichen Namens wurde Herzogenaurach daraus, möglicherweise wegen der Herzöge von Andechs-Meranien, die im Mittelalter dort begütert waren. Die Siedlung war aus einem fränkischen Königshof hervorgegangen.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Uraha im Jahr 1002, als König Heinrich II., der spätere deutsche Kaiser, die Siedlung zusammen mit anderen Ansiedlungen, darunter auch Erlangen, dem Würzburger Stift Haug schenkte. Bereits neun Jahre später ging Herzogenaurach an das Hochstift Bamberg. 1228 wurde die Stadt Sitz eines Bamberger Amtmanns, der seine Residenz im neu erbauten Schloss bezog. In den darauffolgenden Jahrhunderten wuchs die Stadt und entwickelte sich zu einem Zentrum des Tuchmachergewerbes, 1450 wurde die Stadtbefestigung erweitert. Herzogenaurach wurde mehrmals von Pestepidemien heimgesucht, im 17. Jahrhundert hatte die Stadt unter dem Dreißigjährigen Krieg zu leiden.

1803 wurde das Fürstbistum Bamberg, das ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis gehörte, im Zuge der Säkularisation aufgelöst und fiel zunächst an Preußen. Nach einer dreijährigen Fremdherrschaft durch Frankreich kam das ehemalige Gebiet des Fürstbistums mit der Stadt Herzogenaurach 1810 an das Königreich Bayern, wo es 1838 dem Regierungsbezirk Oberfranken zugeordnet wurde. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich in Herzogenaurach insbesondere die Schuh- und Bekleidungsindustrie. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die beiden Konzerne adidas und Puma gegründet.

Am 1. Juli 1972 wurden Herzogenaurach und der neue Landkreis Erlangen-Höchstadt dem Regierungsbezirk Mittelfranken angegliedert. 2002 konnte Herzogenaurach sein tausendjähriges Stadtjubiläum feiern.

Herzogenaurach ist die größte Stadt im Landkreis Erlangen-Höchstadt und dank seiner bekannten Unternehmen ein wichtiger Wirtschaftsstandort in Deutschland mit vielen Arbeitsplätzen.[4]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurden die bis dahin selbständige Gemeinde Burgstall und Teile der Gemeinde Hammerbach eingegliedert. Am 1. Juli 1972 kam Zweifelsheim hinzu.[5] Haundorf folgte am 1. Januar 1974. Schließlich kam noch am 1. Mai 1978 ein kleiner Teil der Gemeinde Aurachtal mit damals etwa 50 Einwohnern hinzu.[6]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Entwicklung der Bevölkerung[3]:

Jahr Einwohner
31. Dezember 1939 4.940
31. Dezember 1961 9.941
31. Dezember 1964 11.117
31. Dezember 1970 12.450
31. Dezember 1972 13.939
31. Dezember 1978 16.349
31. Dezember 1996 22.745
31. Dezember 1999 23.125
31. Dezember 2005 22.875
31. Dezember 2010 22.943
1. Juli 2012 24.361

Militär[Bearbeiten]

Im Zug der Aufrüstung und der Kriegsvorbereitungen während der Zeit des Nationalsozialismus wurde im Jahr 1934 auf dem bis dahin landwirtschaftlich genutzten Gelände Bei der Zweimarterlinde ein Militärflugplatz angelegt, den die Wehrmacht bis 1940 weiter ausbaute. Der Fliegerhorst wurde als „Friedensstandort“ eingerichtet. Den Kern bildete ein Flugfeld (670 Meter in Nord-Süd-Richtung, 915 Meter in Ost-West-Richtung), das mit Backsteinen befestigt und mit Gras überwachsen war; die längste Rollstrecke betrug ca. tausend Meter.

Zum Ende des Zweiten Weltkrieges hin wurden Teile der Panzerschreck in den Fabriken der Schuhfabrikanten Adolf und Rudolf Dassler – später Adidas und Puma – montiert.[7]

Im März 1945 verließ die letzte Nahaufklärungsstaffel Herzogenaurach, wegen der rasch vorrückenden amerikanischen Bodentruppen wurde im April 1945 auch das Jagdgeschwader 104 abgezogen. Die Wehrmacht hatte die Sprengung der Gebäude vorbereitet, doch sie wurde nicht durchgeführt. Als amerikanische Einheiten am 16. April Herzogenaurach besetzten, wurden lediglich ein Hangar und zwei Holzbaracken des Fliegerhorsts zerstört.

Die alliierten Truppen hatten auf die Bombardierung des Fliegerhorsts verzichtet, dessen Standort und Einrichtungen der Royal Air Force bis ins Detail bekannt waren. Es wird vermutet, dass eine Nutzung durch die Alliierten vorgesehen war. Die US-Armee übernahm das Gelände 1945 und belegte es als Militärstützpunkt für Artillerie. In den Jahren 1990/91 wurden die in Herzogenaurach stationierten amerikanischen Truppen zu einem Kriegseinsatz abkommandiert. Bis zum 15. Januar 1992 war der Abzug der 210. Artilleriebrigade abgeschlossen; etwa 400 Soldaten des 5. Bataillons der 17. Feldartillerie lösten den Standort bis zum 16. März 1992 auf. Heute befindet sich dort die Zentrale der Adidas AG.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Das barocke Schloss, das den Amtmännern des Bamberger Fürstbistums als Residenz diente, wurde 1720 an der Stelle einer mittelalterlichen Anlage errichtet, die im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde. An das Schloss wurde 1967 das Herzogenauracher Rathaus angebaut. Auch die Stadtbibliothek und die Touristeninformation ist im Schloss untergebracht.

Das Alte Rathaus stammt im Kern aus dem Mittelalter. Im Gebäude befanden sich früher neben dem Rat und dem Gericht auch der Brot- und Fleischmarkt und das städtische Waffenarsenal. Bis April 2003 war hier auch die Polizei untergebracht. 2005 wurde das Alte Rathaus generalsaniert und beherbergt nun ein Restaurant.

Weithin sichtbar sind die beiden Tortürme der Stadt aus dem 13. Jahrhundert. Der Türmersturm im Westen der Altstadt ist an seiner abgerundeten Turmkuppel und seinen vier Turmuhren erkennbar. Der Fehnturm mit seinen vier seitlichen Wachttürmchen im Osten der Altstadt ist nach der ehemaligen Torwächterfamilie benannt und wurde als Stadtgefängnis und als städtische Schatzkammer genutzt. Früher waren die beiden Türme Teil der Stadtmauer, die jedoch ab 1825 sukzessive abgetragen wurde.

Die katholische Stadtpfarrkirche St. Magdalena liegt etwas abseits der zentralen Hauptstraße und befand sich bis zum Ende des 15. Jahrhunderts auch außerhalb der Stadtmauer. Bei der Kirche handelt es sich um eine hochgotische Saalkirche mit barocker Ausstattung, wobei der Chorraum bereits aus dem 13. Jahrhundert stammt. Das äußerst breite Langhaus wird von einem großen, hölzernen Tonnengewölbe überspannt.

Im Umkreis der Stadtpfarrkirche befindet sich das Pfründner-Spital von 1508 (heute Stadtmuseum), das klassizistische Pfarrhaus und die um 1200 errichtete Marienkapelle. Am Aufgang von der Hauptstraße zur Pfarrkirche befindet sich der Kiliansbrunnen, der als Quelle bereits seit dem Mittelalter besteht und an dem der Legende nach bereits im Jahre 686 der Frankenapostel Kilian gepredigt hat.

Neben den bereits erwähnten Sehenswürdigkeiten weist die Altstadt zahlreiche mittelalterliche Fachwerkhäuser auf, insbesondere im Bereich der Hauptstraße, des Kirchenplatzes und des historischen Marktplatzes.

siehe auch Liste der Baudenkmäler in Herzogenaurach

Politik[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2008[8]
Wahlbeteiligung: 65,5 %
 %
50
40
30
20
10
0
40,0 %
36,9 %
6,6 %
6,6 %
5,0 %
4,9 %

Bürgermeister[Bearbeiten]

Erste Bürgermeister von Herzogenaurach seit 1945:

  • 1945–1970: Hans Maier (SPD)
  • 1970–1990: Hans Ort (CSU)
  • 1990–2008: Hans Lang (CSU)
  • seit 2008: German Hacker (SPD)

Zweite Bürgermeisterin ist Renate Schroff (SPD), Dritter Bürgermeister ist Georgios Halkias (Bündnis 90/Die Grünen).

Stadtrat[Bearbeiten]

Der Stadtrat von Herzogenaurach setzt sich aus insgesamt 30 Mitgliedern (inklusive des Bürgermeisters) zusammen.

SPD CSU Grüne Freie Wähler FDP Gesamt
2014 13 10 4 2 1 30 Sitze

(Stand: 5. April 2014)

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Herzogenaurach unterhält Partnerschaften zu folgenden Städten:

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Herzogenaurach liegt direkt an der Autobahn A 3 bei der Anschlussstelle Erlangen-Frauenaurach. Die Autobahn A 73 ist von Herzogenaurach aus in 10 bis 15 Minuten zu erreichen.

Der nächste Bahnhof befindet sich in Erlangen, dorthin gelangt man mit der Buslinie 201 des Omnibusverkehrs Franken (OVF). Im Stadtgebiet verkehren die Buslinien der Herzo Bäder- und Verkehrs GmbH. Herzogenaurach verfügt auch über einen Verkehrslandeplatz (Flugplatz Herzogenaurach). Die Bahnstrecke Erlangen-Bruck–Herzogenaurach, die von 1894 bis 1984 in Betrieb war, ist größtenteils noch vorhanden, aber nicht mehr befahrbar.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Die PUMAVision Headquarters
Schaeffler-Stammsitz Herzogenaurach

Herzogenaurach ist Sitz von adidas und Puma sowie der Schaeffler Gruppe.

Adidas und Puma, zwei der weltweit größten Sportartikelhersteller, haben die Stadt zum deutschlandweiten Anziehungspunkt für Sportartikel gemacht. Im Bereich der nördlichen Umgehungsstraße befinden sich große Fabrikverkäufe von Adidas, Puma, s.Oliver, Nike sowie ein großes Sportgeschäft.

Die Schaeffler Gruppe, Hersteller von Wälz- und Gleitlagern, Motorenelementen und Lineartechnik, die neben ihrem Firmensitz auch Forschung, Entwicklung und Produktion in der Stadt hat, erlangte durch den Übernahmekampf um die deutlich größere Continental AG ab Juli 2008 besondere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit.

Bildung[Bearbeiten]

Herzogenaurach hat drei Grundschulen, zwei Hauptschulen, ein Förderzentrum, eine Berufsschule mit den Fachrichtungen Metalltechnik und Wirtschaft/Verwaltung, eine staatliche Realschule und ein Gymnasium, das 1978 aus einer Zweigstelle des Gymnasiums Höchstadt hervorging und wie die Mutterschule ein Naturwissenschaftlich-technologisches und Sprachliches Gymnasium ist.

Krankenhäuser[Bearbeiten]

Im Westen der Stadt an der Umgehungsstraße befindet sich die zur m&i-Klinikgruppe Enzensberg gehörende Fachklinik Herzogenaurach für Physikalische Medizin und Medizinische Rehabilitation.

Medien[Bearbeiten]

Herzogenaurach hat mit Herzo.TV einen eigenen Fernsehsender.

Kultur und Freizeit[Bearbeiten]

Stadtmuseum

Museen[Bearbeiten]

  • Das Stadtmuseum im Pfründnerspital wurde im Herbst 2000 im ehemaligen Spital zum Heiligen Geist am Kirchenplatz eröffnet.
  • Das Krippenmuseum ist vom ersten Sonntag im Oktober bis Ostern des darauf folgenden Jahres geöffnet.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Altstadtfest
  • Ökofest
  • Baserock (bis 2009: U-Turn Festival)
  • Sommerkirchweih
  • School’s Out Festival
  • Mittelalterfest
  • Martini-Kirchweih
  • Hobby-Künstler-Markt
  • Weihnachtsmarkt
  • Paradise Clubbing
  • Public viewing (Adidas Outlet)

Freizeit[Bearbeiten]

Die Stadt verfügt über ein großes städtisches Freibad in unmittelbarer Nähe zur Altstadt und über das Freizeitbad Atlantis, ein großes Freizeitbad mit ausgedehnter Wasser- und Saunalandschaft im Westen der Stadt, sowie über das Jugendhaus rabatz.

Fußball-WM 2006[Bearbeiten]

Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 hatte die argentinische Fußballnationalmannschaft ihr Quartier in Herzogenaurach.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Hauptartikel: Liste der Ehrenbürger von Herzogenaurach

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Herzogenaurach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Beölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111027/180503&attr=OBJ&val=1388
  3. a b c Stadt Herzogenaurach: Zahlenspiegel (Version vom 11. April 2007 im Internet Archive)
  4. Stadt Herzogenaurach: Aus der 1000-jährigen Geschichte der Stadt Herzogenaurach
  5.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 484.
  6.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 711 und 712.
  7. Spiegel – Panzerschreck im Schuhimperium
  8. http://www.wahlen.bayern.de/biz/kowa_g2008.php?g=h&schluessel=572&suchbegriff=5