Kindereisenbahn (Fahrgeschäft)

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Dieser Artikel behandelt ein Fahrgeschäft auf Volksfesten. Zu auch als Kindereisenbahn bezeichneten Eisenbahnbetrieben des Ostblocks siehe Pioniereisenbahn.
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Als Kindereisenbahn bezeichnet man eine transportable, in der Regel elektrisch betriebene Eisenbahn als Fahrgeschäft für Kinder auf Volksfesten.

Die Stromversorgung erfolgt anlagenabhängig mit 12 oder 24 Volt Gleichstrom oder 38 Volt Wechselstrom, meist über die Fahrschienen. Kindereisenbahnen dürften heutzutage die einzigen personenbefördernden Bahnen sein, die mit Strom über die Fahrschienen versorgt werden.

Da die Strecken meist sehr kurz sind (üblicherweise maximal 50 Meter) und die Schienen über einen großen Querschnitt verfügen, sind die Übertragungsverluste trotz der hohen Stromstärken gering. Sollten die Übertragungsverluste trotzdem zu hoch sein, erfolgt eine zweite Speisung, entweder über ein entlang der Strecke verlegtes Kabel oder über ein zweites „Unterwerk“.

Die Fahrzeuge für Gleichstrombetrieb werden oft wie alte Straßenbahnfahrzeuge über Vorwiderstände mit einem Stufenschalter gesteuert. Bei manchen Fahrzeugen gibt es nur einen einfachen An-Ausschalter oder als einzige Möglichkeit der Geschwindigkeitsregulierung die Möglichkeit, die Motoren in Reihe oder parallel zu schalten. Bei Fahrzeugen für Wechselstrombetrieb wird die Spannung an Bord auf etwa 70 Volt herauftransformiert und dann den Motoren zugeführt. Einige neuere Kindereisenbahnen für Wechselstrombetrieb benutzen eine Phasenanschnittsteuerung mittels Thyristoren.

Siehe auch[Bearbeiten]