Kreditschutzverband von 1870
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| Kreditschutzverband von 1870 | |
|---|---|
| Unternehmensform | Verband |
| Gründung | 1870 |
| Unternehmenssitz | Hauptsitz in Wien.
Niederlassungen:
|
| Unternehmensleitung |
Johannes Nejedlik und Karl Jagsch |
| Mitarbeiter |
720 (2006) |
| Umsatz |
42 Mio. EUR (2006) |
| Branche | Finanzdienstleistung |
| Produkte |
Wirtschaftsinfo |
| Website | |
Der Kreditschutzverband von 1870 (KSV) ist führender Gläubigerschutz-Verband Österreichs, mit dem Ziel, Wirtschaftstreibende vor finanziellem Schaden zu bewahren und damit ihre Liquidität zu fördern.
[Bearbeiten] Produkte
- Auskünfte (Bonitätsauskünfte über Zahlungsverhalten und finanzielle Situation eines Unternehmens)
- Monitoring (Bonitätsbeobachtung)
- Inkasso (Geldeintreibung)
- Insolvenz (Insolvenzvertretung von Privat- und Kommerzkunden)
- Marketingdaten.
Der KSV bietet internationale Wirtschaftsauskünfte, Inkasso-Dienstleistungen oder Vertretung in Insolvenzverfahren. 70 Prozent der Wirtschaftsinformationen werden bereits online abgerufen.
Durch internationale Tochterfirmen und strategische Beteiligungen ist die KSV Group entstanden, die einerseits für technisches Know-how und andererseits für weltweite Verbindungen steht. Der Verein untersteht einem Präsidium und Vorstand, wobei die operative Geschäftsführung von Johannes Nejedlik und Karl Jagsch ausgeübt wird. 720 Mitarbeiter betreuen heute 20.000 Mitglieder an 28 in- und ausländischen Standorten. Der Umsatz in Österreich betrug für 2006 42 Mio. Euro.
[Bearbeiten] Kritik
Wie auch anderen Inkassobetreibern wird dem KSV vorgeworfen, die Forderungen im Kundenauftrag mit großer Härte einzutreiben. Mögliche Einwände der gemahnten Kunden würden häufig nicht inhaltlich, sondern mit weiteren Mahnbriefen beantwortet, die erneute Kosten verursachen. Der österreichische Konsumentenschutzverband VKI kritisiert, dass bereits die Anfrage um einen Kredit zu einer Registrierung beim KSV führen kann.[1]

