Corporate Social Responsibility

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Der Begriff Corporate Social Responsibility (CSR) bzw. Unternehmerische Gesellschaftsverantwortung (oft auch als Unternehmerische Sozialverantwortung bezeichnet), umschreibt den freiwilligen Beitrag der Wirtschaft zu einer nachhaltigen Entwicklung, die über die gesetzlichen Forderungen (Compliance) hinausgeht. CSR steht für verantwortliches unternehmerisches Handeln in der eigentlichen Geschäftstätigkeit (Markt), über ökologisch relevante Aspekte (Umwelt) bis hin zu den Beziehungen mit Mitarbeitern (Arbeitsplatz) und dem Austausch mit den relevanten Anspruchs- bzw. Interessengruppen (Stakeholdern).

Begriffsbestimmung und Facetten der CSR[Bearbeiten]

Definition[Bearbeiten]

Für den Begriff Corporate Social Responsibility (CSR) gibt es keine allgemein anerkannte Definition. Vor allem im angloamerikanischen Sprachgebrauch, zunehmend aber auch im deutschsprachigen Raum, werden in der Diskussion um die Rolle und die Verantwortung von Unternehmen in der Gesellschaft auch verwandte Begriffe wie Corporate Responsibility oder Corporate Citizenship verwendet.[1] Während die Begriffe CSR und Corporate Citizenship (CC) in der unternehmerischen Praxis oftmals als Synonym verwendet werden, hat sich in der deutschsprachigen Literatur eine klare Position zum Verhältnis der beiden Konzepte herausgebildet:

  • Corporate Citizenship (CC) stellt demnach nur einen Teil der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen dar und bezeichnet das über die eigentliche Geschäftstätigkeit hinausgehende Engagement von Unternehmen zur Lösung sozialer Probleme im lokalen Umfeld des Unternehmens. Somit reduziert sich CC im Wesentlichen auf Sponsoring, Spenden und Stiftungen.[2]

„Konzept, das den Unternehmen als Grundlage dient, auf freiwilliger Basis soziale Belange und Umweltbelange in ihre Unternehmenstätigkeit und in die Wechselbeziehungen mit den Stakeholdern zu integrieren.“

Die Definition der Europäischen Kommission nennt soziale Belange und Umweltbelange als zwei zentrale Punkte für CSR. Erweitert man diese um die ökonomischen Belange, erhält man die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit. (vgl. auch Drei-Säulen-Modell).[4] In einem neueren Dokument (COM(2011) 681 final) wird die CSR-Definition etwas verkürzt:[5]

„die Verantwortung von Unternehmen für ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft“

und soll nun mit internationalen Definitionen besser übereinstimmen.

Im modernen Verständnis wird CSR zunehmend als ein ganzheitliches, alle Nachhaltigkeitsdimensionen integrierendes Unternehmenskonzept aufgefasst, das alle „sozialen, ökologischen und ökonomischen Beiträge eines Unternehmens zur freiwilligen Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung, die über die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen (Compliance) hinausgehen.“ , beinhaltet.[6][7]

Zur Begründung der Notwendigkeit der Implementierung von CSR in Unternehmen unterscheidet man grundsätzlich in zwei Ansätzen: Den normativen und den ökonomisch motivierten Ansatz. Der normative Ansatz betrachtet das Unternehmen als Teil der Gesellschaft und wird daher auch Corporate Citizenship-Ansatz genannt. Dabei beansprucht das Unternehmen nicht-monetäre Leistungen aus der Gesellschaft, wie z.B. Infrastruktur, Sicherheit, Bildungs- und Sozialsysteme. Im Gegenzug wird von den Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung als Gegenleistung erwartet. Der normative Ansatz rechtfertigt somit den regulativen Druck von Regierungen und staatenübergreifenden Institutionen, Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung abzuverlangen[8].

Der ökonomisch motivierte Ansatz versucht hingegen die Motivation zur Implementierung von CSR intrinsisch zu begründen. Dabei soll nachgewiesen werden, dass eine freiwillige, nicht-normative Implementierung mit einem Nutzenzuwachs für das Unternehmen selbst verbunden ist. Begründet wird dieser Nutzenzuwachs mit der Schaffung und Bewertung von Intangible Assets, wie z.B. Reputation, Vertrauen, Mitarbeitermotivation und Kundenzufriedenheit[9].

Das Prinzip der Freiwilligkeit erzeugt jedoch auch die Frage nach den wirklichen Beweggründen einer CSR. In den meisten Fällen ist wohl davon auszugehen, dass die Unternehmen nicht allein aus Altruismus handeln – vielmehr verfolgen sie auch ökonomische Ziele – wie etwa Umsatzsteigerung und Gewinnsteigerung. Die verstärkte Hinwendung zu CSR wird unterstützt durch die Erkenntnis, dass unternehmerische Verantwortung mittel- und längerfristig zur Steigerung des Unternehmenserfolges beiträgt (Business Case). Als wichtiger Beweggrund erscheint die Möglichkeit, CSR als Werbemaßnahme zu verwenden und sich als gesellschaftlich engagiertes Unternehmen darzustellen. Dies wird als legitim angesehen, solange die tatsächliche Nachhaltigkeitsleistung im Einklang mit dem kommunizierten Engagement steht. Werden jedoch maßlose Übertreibungen, Halbwahrheiten oder Einzelaspekte jenseits eines nicht nachhaltigen Kerngeschäftes öffentlich (oft mit viel PR-Aufwand) herausgestellt, nennt man das zum Beispiel Greenwashing.

Nach fünfjährigem Prozess wurde im September 2010 die ISO-Norm 26000 „Guidance on Social Responsibility“ verabschiedet. Die nicht zertifizierungsfähige Norm stellt eine Leitlinie dar, um das Bewusstsein für gesellschaftliche Verantwortung zu schärfen und eine einheitliche Terminologie zu fördern. Der Leitfaden bindet bereits vorhandene Ansätze für ökologische und soziale Verantwortung (ILO-Kernarbeitsnormen, GRI (Global Reporting Initiative), Global Compact etc.) ein und enthält viele Beispiele guter CSR-Praxis (Best Practices).[10]

Strukturierung nach Verantwortungsbereichen[Bearbeiten]

CSR-Aktivitäten lassen sich auf verschiedene Weisen strukturieren. Eine mögliche Zuordnung erfolgt nach Hiß über die verschiedenen Verantwortungsbereiche eines Unternehmens.[11][12]

Innerer Verantwortungsbereich[Bearbeiten]

Der innere Verantwortungsbereich beschreibt die Verpflichtungen des Unternehmens gegenüber dem Markt (Wirtschaftlichkeit) sowie gegenüber dem Gesetz. Dieser Bereich lässt sich nur dann der CSR zuordnen, wenn auch hier eine Freiwilligkeit besteht. Diese liegt beispielsweise vor, wenn Gesetze strikt eingehalten werden, obwohl diese in einem Produktionsland üblicherweise nicht durchgesetzt werden, oder wenn Standortwechsel leicht möglich wären. In diesen Verantwortungsbereich fällt auch die Gewinnerzielung des Unternehmens. In der öffentlichen Diskussion wird vielfach die Meinung vertreten, CSR impliziere den generellen Verzicht auf unternehmerische Gewinne. Dem ist entgegenzusetzen, dass Unternehmen sich im Wettbewerb nicht leisten können, im Namen von CSR generell auf Gewinne zu verzichten und damit Wettbewerbsnachteile in Kauf zu nehmen. Es existieren natürlich Mittel der Gewinnerzielung, die mit CSR nicht vereinbar sind (etwa Vernachlässigung von Sicherheitsstandards, die Ausbeutung von Mitarbeitern oder Verletzung von Menschenrechten). Entsprechend ist die Frage nach dem Verhältnis von CSR und Gewinnerzielung differenziert zu betrachten. Zunächst einmal ist festzustellen, dass unternehmerische Gewinnerzielung im marktwirtschaftlichen System notwendig und auch gesellschaftlich erwünscht ist.[13] Allerdings ist zwischen verantwortlicher und unverantwortlicher Gewinnerzielung zu unterscheiden. Unternehmen haben die Verantwortung, auf kurzfristige Gewinnerzielung zulasten von Dritten zu verzichten.[14] Ein solcher Verzicht liegt im aufgeklärten Eigeninteresse von Unternehmen, da sich hierdurch bestimmte Vermögenswerte (etwa Integrität oder Glaubwürdigkeit) aufbauen lassen, welche für die unternehmerische Kooperationsfähigkeit und die gesellschaftliche Akzeptanz („Licence to operate“) bedeutsam sind. Hier zeigt sich, dass es sich bei einem derartigen Verzicht auf kurzfristige Gewinnerzielung zulasten Dritter um eine Investition in die Bedingungen des langfristigen unternehmerischen Erfolgs handelt. So erfordert CSR einerseits Investitionen, zieht jedoch auf der anderen Seite ökonomische Erfolgswirkungen (Steigerung der finanziellen Performance, Kostensenkung) sowie nicht-ökonomische Erfolgswirkungen (Aufbau einer positiven Reputation, Risikovermeidung, Produkt- und Prozessinnovationen) nach sich.[15]

Mittlerer Verantwortungsbereich[Bearbeiten]

Der mittlere Verantwortungsbereich umfasst die Wertschöpfungskette des Unternehmens. Selbstverpflichtungen in Bezug auf die Einhaltung von Arbeits- und Umweltstandards, aber auch ein Lieferkettenmanagement (Supply-Chain-Management) fallen in diesen Bereich. Dabei erscheint der Stakeholderdialog für erfolgreiche CSR unerlässlich. Stakeholder sind Personen oder Institutionen, die ein berechtigtes Interesse an den Aktivitäten eines Unternehmens haben, oder von dessen Handlungen betroffen sind. Wichtige Stakeholder sind Eigen- und Fremdkapitalgeber, Arbeitnehmer und Gewerkschaften, Kunden und Lieferanten, Anwohner, Verbraucher- und Umweltschutzverbände, Regierungsorganisationen, Medien oder allgemein die Öffentlichkeit.

Im Rahmen von CSR ist der Dialog mit den Stakeholdern deshalb so wichtig, da sie diejenigen sind, auf die sich die unternehmerische Verantwortung beziehen muss. Insbesondere bei größeren, börsennotierten Unternehmen ist CSR mittlerweile eine wichtige Voraussetzung für gute Rating-Ergebnisse und den Zugang zu bestimmten Fonds bzw. Kapitalmarktsegmenten.

Äußerer Verantwortungsbereich[Bearbeiten]

Auf dieser Ebene sind alle Aktivitäten angesiedelt, die durch die beiden zuvor genannten Verantwortungsbereiche nicht abgedeckt sind. Hierzu gehören die vielbeachteten Aspekte von CSR wie Spenden (Corporate Giving), Sponsoring oder das Freistellen von Mitarbeitern für soziale Aktivitäten (Corporate Volunteering). Der äußere Verantwortungsbereich entspricht dem Verständnis von Corporate Citizenship.

Modelle von CSR[Bearbeiten]

Vier-Stufen-Pyramide nach Carroll[Bearbeiten]

Archie B. Carroll teilt gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen in vier Ebenen:[16]

  1. Die ökonomische Verantwortung besagt, dass ein Unternehmen mindestens kostendeckend wirtschaften muss.
  2. Gesetzliche Verantwortung besagt, dass ein Unternehmen keinen illegalen Tätigkeiten nachgehen darf und die gesetzlichen Bestimmungen befolgen muss.
  3. Ethische Verantwortung beschreibt die Anforderung an das Unternehmen fair und ethisch über die bestehenden Gesetze hinaus zu handeln
  4. Die vierte Ebene wird als philanthropische Verantwortung bezeichnet, sie beschreibt karitatives gesellschaftliches Engagement über die gesellschaftlichen Erwartungen hinaus.

Die ersten beiden Ebenen muss ein Unternehmen, abgesehen von Ausnahmefällen, einhalten, um bestehen zu können (gesellschaftlich gefordert). Die dritte Ebene des sittlichen Handelns ist notwendig, um gesellschaftlich akzeptiert zu sein, sie ist jedoch nicht zwingend erforderlich (gesellschaftlich erwartet). Die vierte Ebene ist rein freiwillig, jedoch gesellschaftlich gewünscht.[17] CSR umfasst prinzipiell alle vier Stufen. Die Vier-Stufen-Pyramide differenziert jedoch nicht nach ökologischen oder sozialen Aspekten, darüber hinaus besteht die Problematik, eine gemeinsame Erwartungshaltung aus einer modernen Gesellschaft ableiten zu können.

Zwei Dimensionen nach Quazi und O'Brien[Bearbeiten]

Zwei Dimensionen Modell von CSR nach Quazi und O'Brien

Quazi und O´Brien charakterisieren vier Sichtweisen von CSR welche in einem zweidimensionalen Diagramm aufgetragen werden (siehe Abbildung). Näherungsweise stimmig sind folgende Aussagen:

  • Die klassische Sicht entspricht der ökonomischen Stufe nach Carroll
  • Die Sozialökonomische entspricht einer Mischung der legalen und der ethischen Stufe nach Carroll
  • Die moderne Sicht entspricht der ethischen Stufe nach Carroll mit Einflüssen der Stakeholder-Theorie
  • Die philanthropischen Sichtweisen aus beiden Modellen entsprechen sich ebenfalls.

Kernbereiche nach Carroll und Schwartz[Bearbeiten]

Kernbereiche von CSR nach Schwartz & Carroll

Ein weiteres Modell stammt von Archie B. Carroll und Mark S. Schwartz.[18] Hierbei wird CSR in drei Kernbereiche unterteilt: Die ökonomische, die ethische und die legale Verantwortung. Diese Kernbereiche bilden miteinander Schnittmengen, sodass sich sieben mögliche Kategorien von CSR ergeben (siehe Abbildung). Die ökologische Dimension wird in dieser Darstellung in die ethische eingeordnet.

Kapitalmarktmodell nach Wühle[Bearbeiten]

CSR Kapitalmarktmodell nach Wühle

[19] Wühle zufolge liegen die Gründe für die wachsende Bedeutung von Corporate Social Responsibility in den gesellschaftlichen und sozioökonomischen Veränderungen der letzten Jahre, was zu Verwerfungen im Kräfteverhältnis von Regierung, der Zivilgesellschaft und dem Markt geführt hat. Die wachsende Unfähigkeit des Staates, Sozialleistungen zur Verfügung zu stellen, trifft auf einen Kapitalmarkt, der es für die Unternehmen interessant macht, diese Leistungen anzubieten. Weil die Globalisierung das Gleichgewicht von Staat und Markt zuungunsten des Staates verändert, entsteht zunehmend eine Marktnachfrage nach gesellschaftlichen Leistungen, wie z.B. Bildung, Kultur oder Sicherheit, wobei sich der Staat immer mehr aus der Angebotsseite zurückzieht und diese dem Markt überlässt. Corporate Social Responsibility wird somit zu einem Produkt des Kapitalmarktes.[20]

Geschichtlicher Hintergrund[Bearbeiten]

Bereits die Autoren der Antike beschäftigten sich mit der Frage des nachhaltigen Wirtschaftens. Schon Aristoteles begründete im ersten Buch der Politik (Πολιτικά) dass das Wirtschaften keine eigenwertige und in sich selbst zweckhafte Sphäre sei, sondern ist Mittel zum guten und rechten Leben:

„[...] Nun ist aber offenbar, dass die Tätigkeit der Hausverwaltung (οἰκονομία) ihre Bestrebungen in höherem Grade auf die Menschen als auf den leblosen Besitz richtet und mehr auf die Tugend (ἀρετή) der Menschen als auf die Anhäufung von Besitztümern.“

Aristoteles, Politik[21]

Seit dem Mittelalter gibt es in Europa das Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns, das den einzelnen Kaufleuten die Einhaltung von bestimmten Verhaltensnormen auferlegte, welche unter anderem dem gesellschaftlichen Gleichgewicht in den Städten dienten. Aus den Ehrbaren Kaufleuten des europäischen Bürgertums wurden in der Industrialisierung ab dem 18. Jahrhundert Unternehmerpersönlichkeiten, für die gesellschaftliches Engagement ebenfalls zur Selbstverständlichkeit gehörte.[22] Sie traten als Mäzene und Stifter auf und kümmerten sich um die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen ihrer Mitarbeiter, indem sie beispielsweise Wohnhäuser bauten.

Der Begriff Nachhaltigkeit stammt aus der Forstwirtschaft und wurde zum ersten Mal 1713 vom sächsischen Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz formuliert.

Die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Thema CSR hat ihre Wurzeln in den USA, wo bereits seit den 1950er Jahren eine Diskussion über die Inhalte und die Reichweite unternehmerischer Verantwortung stattfindet. Eine der ersten Publikationen zu dem Thema war „Social Responsibilities of the Businessman“ von Howard R. Bowen (1953). Er vertrat darin die Ansicht, dass sich soziale Verantwortung von Unternehmen an den gesellschaftlichen Erwartungen und Werten zu orientieren habe. Da die Unternehmen gesellschaftliche Rechte in Anspruch nähmen, hätten sie auch entsprechende Pflichten zu übernehmen. Ab den 1970er Jahren trat die Betrachtung des Unternehmens als Akteur hinzu. Man war nun der Ansicht, dass die Unternehmen nicht nur auf Erwartungen der Gesellschaft reagieren, sondern ihr Engagement auch aktiv mitgestalten sollten. Ab den 1970er Jahren setzte sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass Stakeholder als die durch Unternehmensaktivitäten Betroffene einerseits eine unverzichtbare Rolle für die Existenz von Unternehmen spielen und andererseits Nutzenbeziehungen zwischen Stakeholdern und Unternehmen existieren (vgl. Cyert und March 1963[23]). Die Aufnahme des Stakeholderansatzes in das Strategische Management ist als Reaktion auf den vorherrschenden Shareholder Value-Gedanken zu werten und legte den Grundstein für heutige CSR-Konzeptionen.

Der Club of Rome wurde 1968 begründet und gab den Bericht Die Grenzen des Wachstums in Auftrag, der 1972 mit großer medialer Wirkung veröffentlicht wurde. Seit 1969 richteten auch die UN und ihr Generalsekretär U Thant ihr Augenmerk auf krisenhafte Tendenzen der globalisierten Wirtschaft und forderten eine neue Form des verantwortlichen Wirtschaftens. So entwickelte sich seit den 1980er Jahren der Umweltschutzgedanke, aus dem die Idee einer nachhaltigen Entwicklung hervorging. Seit den 1990er Jahren verschmelzen beide Ideen – CSR und Umweltschutz/Nachhaltigkeit – zu einer Einheit und einem ganzheitlichen CSR-Verständnis.

In Europa hat sich die CSR-Diskussion dagegen erst später entwickelt. Dies lag wohl zum einen an den gegenüber den USA stärker ausgeprägten sozialen Sicherungssystemen, zum anderen aber auch in der traditionellen Verankerung des Verantwortungsbewusstseins in den europäischen Unternehmen.

2001 erschien das „Grünbuch Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der Unternehmen“ der Europäischen Union, in dem diese sich erstmals mit dem Thema auseinandersetzte. 2002 wurde das „European Multi-Stakeholder-Forum on CSR“ (EMS-Forum) gegründet.[24] In den Jahren 2011 bis 2014 wurde bzw. wird im Rahmen der Umsetzung der Corporate Social Responsibility (CSR)-Strategie 2011-2014[25] der Europäischen Kommission aufgezeigt, was erreicht wurde und was in der Zukunft noch zur Umsetzung bzw. darüber hinaus getan werden muss. Dabei wird auch die Funktion und Rolle der Europäischen Kommission bei der Umsetzung und Unterstützung aufgezeigt. Hierzu gibt es auch eine von der Europäischen Kommission gestartete öffentliche Konsultation[26] mit dem Thema "The European Commission’s strategy on CSR 2011-2014: achievements, shortcomings and future challenges", die bis zum 15. August 2014 Unionsbürger zur Diskussion und zu Beiträgen einlädt. Diese CSR-Strategie soll der verstärkten Umsetzung der Grundsätze der sozialen Verantwortung von Unternehmen in der Europäischen Union dienen. Die Konsultation umfasst acht Bereiche. Die Ergebnisse der Konsultation werden von der Europäischen Kommission in einem Bericht zusammengestellt. Diese Ergebnissen und die eines "Multi-Stakeholder Forums"[27] werden bis November 2014 ausgewertet und sodann die Grundlage für die CSR-Politik der Europäischen Kommission nach 2014 bilden.

Das österreichische Normierungsinstitut (Austrian Standards) ist hinsichtlich der Normierung rund um das Thema ein Vorreiter im deutschsprachigen Raum. So gibt es ein Regelwerk (ONR 192500:2011) betreffend der Gesellschaftlichen Verantwortung von Organisationen. Dieses Regelwerk zielt dabei nicht nur auf betriebswirtschaftlich geführte Unternehmen ab, sondern bezieht sich generell auf „Organisationen“ und schließt dabei auch NGOs und sonstige Organisationen mitein. Zusätzlich gibt es noch eine Norm die sich auch Leistungen aus dem Unternehmensberatungsbereich beziehen. Es handelt sich dabei um die S2502:2009 - Beratungsdienstleistungen zur gesellschaftlichen Verantwortung von Organisationen. Auch hier nicht nur betreffend betriebswirtschaftlichen Unternehmen - sondern Organisationen aller Art.[28]

Umsetzung durch die Unternehmen[Bearbeiten]

Aufgrund veränderter Rahmenbedingungen (verbesserte Informations- und Kommunikationstechnologie, wachsende Anzahl von kritischen Nichtregierungsorganisationen und sich damit möglicherweise wandelnde Einstellungen bei Verbrauchern und Öffentlichkeit) setzen sich Unternehmen zunehmend mit CSR auseinander. Andernfalls würden sie Gefahr laufen die benötigte „Handlungsvollmacht“ der Gesellschaft zu verlieren.[29] Als Reaktion auf die Problematik wächst die Anzahl spezialisierter Beratungsagenturen und CSR-Abteilungen. Während gemeinnützige Aktivitäten früher oft eher von den Neigungen des Führungspersonals abhingen, sind sie heute verstärkt Gegenstand strategischer Planung und werden enger mit anderen Aktivitäten der Öffentlichkeitsarbeit abgestimmt.[30]

Entsprechende Konzepte sind:

  • Integration in das Kerngeschäft: Mittelfristig erscheint es für eine glaubwürdige CSR unabdingbar, statt punktueller Aktivitäten und nebensächlicher Projekte die tatsächliche strategische Verankerung im Kerngeschäft und die Neuausrichtung des Geschäftsmodells zu erreichen. Dies würde z.B. für eine Bank bedeuten, die Nachhaltigkeitswirkungen der Finanzprodukte in den Blick zu nehmen oder Mikrofinanzdienstleistungen zu entwickeln, welche benachteiligten Bevölkerungsschichten selbsttragende wirtschaftliche Entwicklungen ermöglichen.
  • Um eine gemeinsame Annäherung an das Thema CSR zu finden, schließen sich Unternehmen zu Netzwerken zusammen. Beispiele bekannter Netzwerke sind: econsense, Unternehmen: Aktiv im Gemeinwesen, CSR Europe sowie der UN Global Compact.
  • Base of the Pyramid: Dieses Konzept (der Grund der Pyramide, bezogen auf die Einkommenspyramide) beschreibt die Einbeziehung der ärmsten Teile der Bevölkerung in die regulären Wirtschaftskreisläufe. Bei einer Verknüpfung mit CSR-Konzepten sollen sowohl die unternehmerische Wertschöpfung und die langfristige Armutsbekämpfung gefördert werden. Mögliche Ansatzpunkte ist hier ein Verhaltenskodex (Code of Conduct) mit Sozialstandards, einem Verbot von Kinderarbeit, Mindestlöhnen und ähnlichen. Dieser kann über ein nachhaltiges Lieferkettenmanagement (sustainable Supply-Chain-Management) auch an die Zulieferbetriebe weitergegeben werden.
  • Kulturelle Vielfalt: Die zunehmende Globalisierung sorgt vermehrt dafür, dass Produktionsstandorte in Schwellen- und Entwicklungsländer verlegt werden. In diesen sind die Sozialgesetzgebungen und Sozialstandards in der Regel geringer als in den Industrienationen. Nichtregierungsorganisation (NGOs) und interessierte Konsumentenschichten erwarten jedoch von multinationalen Konzernen, dass diese auf einem weltweit relativ einheitlichen Sozialstandard produzieren. Daher kann es erforderlich sein, über die nationalen Gesetzgebungen hinaus, CSR-Aktivitäten zu betreiben, die auf die kulturellen Besonderheiten des entsprechenden Landes abgestimmt sind. Aber auch innerhalb eines Staates lassen sich Aspekte der kulturellen Vielfalt z.B. durch Diversity Management fördern.
  • Zur Erhöhung der Glaubwürdigkeit und Legitimität von Unternehmen können diese verbindliche Gütesiegel, Umwelt- und Sozialstandards schaffen und nutzen. Beispiele hierfür sind die EMAS-Verordnung, SA 8000, ISO 14001 oder Gütesiegel wie FSC, MSC oder der Blaue Engel.
  • Die Zusammenarbeit mit Stakeholdern, vor allem mit Nichtregierungsorganisationen, kann für Unternehmen eine wichtige Unterstützung bei der Planung sowie bei der Ausführung von CSR-Aktivitäten sein und deren Glaubwürdigkeit ebenfalls erhöhen.
  • Die Einführung verbindlicher Designrichtlinien zur Senkung des Material- und Energiebedarfs sowie zur Vermeidung von Abfällen und Emissionen können die Umweltbilanz verbessern.
  • Corporate Volunteering: Beschreibt ein Konzept, bei dem Mitarbeiter für einen Teil ihrer Arbeitszeit freigestellt werden, um einem sozialen oder ökologischen Engagement nachzugehen. Diese Tätigkeit soll einerseits einen gesellschaftlichen Nutzen haben und andererseits den Aufbau sozialer Kompetenzen bei den Mitarbeitern und deren Bindungen zum Unternehmen fördern.[31] Die knappe Mehrheit eines von Apriori Business Solutions 2009 befragten Samples von Unternehmen erwartet zumindest implizit ein soziales Engagement ihrer Führungskräfte in Vereinen, Stiftungen o.ä. Hierin sollen sich soziale Kompetenz und Verantwortungsbewusstsein insbesondere von Mitarbeitern der Führungslaufbahnen manifestieren. Gleichzeitig erhoffen sich die Unternehmen davon eine positive Wirkung auf das eigene Unternehmen.[32]

Um gleichzeitig die Motivation der Mitarbeiter zu fördern, werden CSR-Programme bevorzugt an den Standorten des jeweiligen Unternehmens durchgeführt.[30]

Umsetzung entlang der Supply Chain[Bearbeiten]

Vorfälle wie der Gebäudeeinsturz in Sabhar (2013), der mehr als 1000 Menschenleben gefordert hat, in der Textilbranche haben die Rolle der Lieferkette (supply chain) statt lediglich eines einzelnen Unternehmens als Gestaltungsobjekt von CSR stärker in den Vordergrund gestellt. Ansätze des Supply-Chain-Managements werden somit vermehrt zur Stärkung von CSR eingesetzt. Wieland und Handfield (2013) schlagen hierfür drei Maßnahmenkomplexe vor, um CSR entlang der Lieferkette sicherzustellen. So muss eine Auditierung von Produkten und Lieferanten stattfinden, diese Auditierung muss jedoch auch Lieferanten von Lieferanten mit einbeziehen. Zudem muss die Transparenz entlang der gesamten Lieferkette erhöht werden, wobei smarte Technologien neue Potenziale bieten. Schließlich lässt sich CSR durch Kooperationen mit lokalen Partnern, mit anderen Unternehmen der Branche sowie mit Hochschulen verbessern.[33]

Kritik[Bearbeiten]

Corporate Social Responsibility ist auch Kritik ausgesetzt. Diese beruht im Wesentlichen auf der Tatsache, dass Unternehmen (insbesondere börsennotierte Unternehmen) nach den Kriterien der Profitmaximierung wirtschaften und dabei für sie soziale oder ökologische Gesichtspunkte keine oder nur eine untergeordnete Rolle spielen. Viele Unternehmen würden Corporate Social Responsibility daher nur aus ökonomischen Gründen betreiben, und zwar auf eine Art und Weise, dass sie mit minimalen Kosten einen maximalen positiven Effekt für sich selbst erzielen. Es bestehen also Zweifel an der Aufrichtigkeit der Motive für ein Engagement im Sinne des CSR. Nach Ansicht der Kritiker setzen solche Unternehmen CSR-Aktivitäten nicht „um der Sache selbst“ willen, sondern aus einem oder mehreren der folgenden Gründe um:

  • Verbesserung des eigenen Images: Ein Unternehmen setzt CSR-Aktivitäten um und hebt diese (beispielsweise in seiner Werbung) als eines seiner herausragenden Merkmale hervor. Das Ziel ist ein verbessertes Ansehen des Unternehmens in der Bevölkerung (und oft ein damit einhergehender gesteigerter Gewinn). Die Ausgaben für die Werbung können in solchen Fällen die Kosten für die Umsetzung der CSR-Aktivitäten um ein Vielfaches übersteigen. Kritik wird besonders an solchen Unternehmen geübt, die von der CSR-Aktivität abgesehen durch ihre sonstigen Handlungen ökologisch oder sozial nicht nachhaltig sind. Im Bezug auf ökologische Nachhaltigkeit spricht man in einem solchen Zusammenhang von Greenwashing.[34]
  • Vorbeugung gegen die Schaffung von Gesetzen: Aufgrund der weltweit steigenden Nachfrage nach ökologisch und sozial nachhaltig produzierten Gütern und der wachsenden Erwartung der Gesellschaft an die Unternehmen, ethisch korrekt zu wirtschaften, wächst auch die Wahrscheinlichkeit, dass immer mehr Länder Gesetze einführen, die die Unternehmen zu solch einem Handeln zwingen. Nach Ansicht der Kritiker wird daher CSR von einigen Unternehmen umgesetzt, um der Schaffung solcher Gesetze vorzubeugen, da diese für die Unternehmen mit wesentlich höheren Kosten verbunden wären als wenn sie sich selbst freiwillig engagieren. Kritiker vergleichen dies mit einem Ablasshandel, einer Botschaft der Unternehmen an die Politik und Bürger: „wir kümmern uns drum, wir brauchen keine Regeln und ihr Konsumenten könnt in Ruhe bei uns einkaufen.“[35]
  • Vermeidung von Folgekosten von Pannen und Unfällen: Ökologisch und sozial nicht nachhaltiges Handeln kann zu Pannen, Unfällen oder sonstigen Unglücken führen, deren Folgen für das verantwortliche Unternehmen mit erheblichen Kosten verbunden sind, welche die gesparten Kosten bei weitem übersteigen. Aus diesem Grund sind CSR-Aktivitäten für solche Unternehmen auch vom finanziellem Gesichtspunkt aus sinnvoll und werden nach Ansicht der Kritiker auch nur aus finanziellen Gründen durchgeführt. Beispiele für Vorfälle, die die Umsetzung von CSR zur Folge hatten, sind das Tankerunglück der Exxon Valdes von 1989, oder die Rückrufaktion von mit Blei belastetem Spielzeug von Mattel im Jahr 2007.

Literatur[Bearbeiten]

Aufsätze

Monographien

  • Andreas Schneider, Rene Schmidpeter,(Hrsg.) Corporate Social Responsibility - verantwortungsvolle Unternehmensführung in Theorie und Praxis, 812 Seiten, Springer-Gabler Verlag 2012. ISBN 978-3-642-25398-0
  •  Stefanie Hiß: Warum übernehmen Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung? Ein soziologischer Erklärungsversuch. Campus, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-593-38187-7.
  • Nick Lin-Hi: Eine Theorie der Unternehmensverantwortung: Die Verknüpfung von Gewinnerzielung und gesellschaftlichen Interessen. Erich Schmidt Verlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-503-11478-8.
  • Thomas Loew, Kathrin Ankele, Sabine Braun: Bedeutung der internationalen CSR-Diskussion für Nachhaltigkeit und die sich daraus ergebenden Anforderungen an Unternehmen mit Fokus Berichterstattung. Münster/Berlin 2004.
  • Lothar Rieth: Global Governance und Corporate Social Responsibility. Welchen Einfluss haben der UN Global Compact, die Global Reporting Initiative und die OECD-Leitsätze auf das CSR-Engagement deutscher Unternehmen? Budrich UniPress, Opladen 2009, ISBN 978-3-940755-31-5.
  • Jan Jonker, Wolfgang Stark, Stefan Tewes: Corporate Social Responsibility und nachhaltige Entwicklung. Einführung, Strategie und Glossar. Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 2011, ISBN 978-3-642-14688-6.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. F. Dubielzig, S. Schaltegger: Corporate Social Responsibility. In: M. Althaus, M. Geffken, S. Rawe (Hrsg.): Handlexikon Public Affairs. (PDF; 147 kB) Lit Verlag, Münster 2005, S. 240–243.
  2. Thomas Loew, Kathrin Ankele, Sabine Braun: Bedeutung der internationalen CSR-Diskussion für Nachhaltigkeit und die sich daraus ergebenden Anforderungen an Unternehmen mit Fokus Berichterstattung. Münster/Berlin 2004.
  3. Grünbuch Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der Unternehmen. (PDF; 198 kB) KOM (2001) 366 endgültig", Brüssel 2001
  4. Grünbuch Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der Unternehmen. KOM (2001) 366 endgültig", Brüssel 2001, S. 29 ff.
  5. COMMUNICATION FROM THE COMMISSION TO THE EUROPEAN PARLIAMENT, THE COUNCIL, THE EUROPEAN ECONOMIC AND SOCIAL COMMITTEE AND THE COMMITTEE OF THE REGIONS.
  6. Heribert Meffert, Matthias Münstermann: 'Corporate Social Responsibility in Wissenschaft und Praxis: eine Bestandsaufnahme. Arbeitspapier Nr. 186, Wissenschaftliche Gesellschaft für Marketing und Unternehmensführung e.V., Münster 2005, S. 20 f.
  7. Oliver Herchen: Corporate Social Responsibility. Wie Unternehmen mit ihrer ethischen Verantwortung umgehen. Norderstedt 2007, ISBN 978-3-8370-0262-1, S. 25 f.
  8. Matthias Wühle: Mit CSR zum Unternehmenserfolg. Gesellschaftliche Verantwortung als Wertschöpfungsfaktor, Saarbrücken 2007, ISBN 3836402599, S.6ff.
  9. Matthias Wühle: Mit CSR zum Unternehmenserfolg. Gesellschaftliche Verantwortung als Wertschöpfungsfaktor, Saarbrücken 2007, ISBN 3836402599, S.14ff.
  10. ISO 26000:2010.
  11. Stefanie Hiß: Warum übernehmen Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung - Ein soziologischer Erklärungsversuch. Frankfurt a.M. 2006: Campus
  12. Martin Müller, Stefan Schaltegger: Corporate Social Responsibility: Trend oder Modeerscheinung. München 2008, ISBN 978-3-86581-053-3, S. 21 f.
  13. Nick Lin-Hi: Eine Theorie der Unternehmensverantwortung: Die Verknüpfung von Gewinnerzielung und gesellschaftlichen Interessen. Berlin 2009, ISBN 978-3-503-11478-8, S. 87 ff., 112 ff.
  14. ebenda, S. 118 ff.
  15. Ina Bickel: Corporate Social Responsibility: Einflussfaktoren, Erfolgswirkungen und Einbezug in produktpolitische Entscheidungen. ISBN 978-3-8366-7829-2, S. 36 ff.
  16. Archie B. Carroll: The Pyramid of Corporate Social Responsibility. Toward the Moral Management of Organizational Stakeholders, Business Horizons, July/August 1991, 39-48
  17. Martin Müller, Stefan Schaltegger: Corporate Social Responsibility - Trend oder Modeerscheinung. München 2009, ISBN 978-3-86581-053-3, S. 56.
  18. Martin Müller, Stefan Schaltegger: Corporate Social Responsibility - Trend oder Modeerscheinung. München 2009, ISBN 978-3-86581-053-3, S. 58.
  19. Matthias Wühle: Mit CSR zum Unternehmenserfolg Saarbrücken 2007, ISBN 978-3836402590, S. 32
  20. Matthias Wühle: Mit CSR zum Unternehmenserfolg Saarbrücken 2007, ISBN 978-3836402590, S. 29ff.
  21. Aristoteles: Politik I 13, 1259b, Reinbek 1994, S. 71
  22. Daniel Klink: Der Ehrbare Kaufmann – Das ursprüngliche Leitbild der Betriebswirtschaftslehre und individuelle Grundlage für die CSR-Forschung. In: Joachim Schwalbach (Hrsg.): Corporate Social Responsibility. Zeitschrift für Betriebswirtschaft – Journal of Business Economics. Special Issue 3. Gabler, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-8349-1044-8, S. 57–79.
  23. R.M. Cyert, J.G. March: A behavioral theory of the firm. Prentice Hall, Englewood Cliffs NJ 1963.
  24. Oliver Herchen: Corporate Social Responsibility. Wie Unternehmen mit ihrer ethischen Verantwortung umgehen. Norderstedt 2007, ISBN 978-3-8370-0262-1, S. 19 ff.
  25. COM(2011) 681 [1]
  26. Die Strategie der Europäischen Kommission für CSR 2011-2014: Ergebnisse, Defizite und zukünftige Herausforderungen, abrufbar unter: [2]
  27. Multi-Stakeholder-Forum zu Corporate Social Responsibility (CSR), abrufbar unter: [3]
  28. Arnold Prentl: Corporate Social Responsibility als Thema der Unternehmensberatung: unter Berücksichtigung der ÖNORM S2502:2009; ISBN 978-3639384987
  29. Andreas Suchanek, Nick Lin-Hi: Eine Konzeption unternehmerischer Verantwortung. (PDF; 756 kB) Diskussionspapier Nr. 2006-7 des Wittenberg Zentrums für Globale Ethik.
  30. a b Netzwerk Recherche: „In der Lobby brennt noch Licht“, Dokumentation 12. MainzerMedienDisput (PDF; 2,8 MB), S. 57–58.
  31. Martin Müller, Stefan Schaltegger: Corporate Social Responsibility - Trend oder Modeerscheinung. München 2009, ISBN 978-3-86581-053-3.
  32. Apriori Business Solutions: Karrieremodelle 2010: Einflüsse, Entwicklungen und Erfolgsfaktoren. Aschaffenburg 2009
  33. Andreas Wieland und Robert B. Handfield (2013): The Socially Responsible Supply Chain: An Imperative for Global Corporations. Supply Chain Management Review, Vol. 17, No. 5, pp. 22-29.
  34. Greenwashing - die dunkle Seite der CSR
  35. Kathrin Hartmann im Interview bei SOS Mitmensch