Kristian Kolby

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Kristian Kolby (* 9. Oktober 1978 in Ringkøbing) ist ein ehemaliger dänischer Rennfahrer.

Karriere[Bearbeiten]

Kolby begann seine Motorsportkarriere 1988 im Kartsport, in dem er bis 1994 aktiv war. Außerdem gab er 1994 sein Debüt im Formelsport und wurde Siebter in der britischen Formel Vauxhall und Vierter in der britischen Formel Vauxhall Wintermeisterschaft. 1995 wechselte der Däne in die britische Formel Ford. Nachdem er in seiner ersten Saison den zehnten Gesamtrang belegt hatte, gewann er 1996 den Meistertitel der britischen Formel Ford.

Nachdem er 1997 Sechster in der britischen Formel Renault geworden war, wechselte er 1998 in die britische Formel-3-Meisterschaft zu Fortec Motorsport und belegte den sechsten Gesamtrang. 1999 gelang es ihm ein Rennen in der britischen Formel 3 für sich zu entscheiden und wurde Vierter in der Meisterschaft. Außerdem startete er für Coloni Motorsport bei einem Rennen in der italienischen Formel 3000. Er wurde 15. in der Gesamtwertung.

2000 wechselte Kolby in die internationale Formel-3000-Meisterschaft und trat für das französische DAMS-Team an. Der Rennfahrer konnte sich für vier Rennen nicht qualifizieren und war seinem Teamkollegen Franck Montagny über weite Strecken unterlegen. Die Saison beendete er auf dem 23. Gesamtrang. Außerdem startete er bei fünf Rennen der dänischen Tourenwagen-Meisterschaft, in der er 13. wurde, und beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. 2001 verließ Kolby Europa und startete in der nordamerikanischen Indy Lights für Conquest Racing. Beim Rennen in Kansas City gewann er das Rennen mit nur einer tausendstel Sekunde Vorsprung auf Damien Faulkner.[1] Der Zieleinlauf stellt eine der knappsten Entscheidungen bei einem Motorsportrennen dar. Der Däne, der nach acht Rennen entlassen wurde, belegte am Saisonende den achten Gesamtrang.

Bevor er seine Karriere 2003 wegen finanzieller Probleme seiner Geldgeber in jungen Jahren beenden musste, kehrte er 2002 für drei Rennen in die Formel 3000 zurück. Kolby startete für das von Coloni betreute italienische Team European Minardi F3000. Der Däne kam nie über einen zehnten Platz hinaus und belegte dennoch als zweitbester Minardi-Pilot am Saisonende den 19. Platz in der Fahrerwertung.

Statistik[Bearbeiten]

Karrierestationen[Bearbeiten]

Le-Mans-Ergebnisse[Bearbeiten]

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
2000 FrankreichFrankreich Team DAMS Cadillac Northstar LMP BelgienBelgien Marc Goossens FrankreichFrankreich Christophe Tinseau Ausfall Motorbrand[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 2001 Indy Lights Driver Summary Report (motorsport.com; abgerufen am 17. September 2010)
  2. Ergebnis des 24-Stunden-Rennens von Le Mans 2000 (wsrp.ic.cz)

Weblinks[Bearbeiten]