Kunovice u Valašského Meziříčí

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kunovice
Wappen von Kunovice
Kunovice u Valašského Meziříčí (Tschechien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Zlínský kraj
Bezirk: Vsetín
Fläche: 817 ha
Geographische Lage: 49° 26′ N, 17° 48′ O49.43888888888917.808055555556407Koordinaten: 49° 26′ 20″ N, 17° 48′ 29″ O
Höhe: 407 m n.m.
Einwohner: 630 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 756 44
Kfz-Kennzeichen: Z
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 1
Verwaltung
Bürgermeister: Petr Mareček (Stand: 2006)
Adresse: Kunovice 153
756 44 Loučka u Valaš.Meziříčí
Gemeindenummer: 543021
Website: www.obec-kunovice.cz

Kunovice (deutsch Kunowitz) ist eine Gemeinde mit 644 Einwohnern in Tschechien. Sie liegt vier Kilometer südlich der Stadt Kelč in 407 m ü. M. rechts des Flüsschens Komarník am Fuße der Hosteiner Berge (Hostýnské vrchy) und gehört dem Okres Vsetín an.

Geographie[Bearbeiten]

Kunovice liegt an der Eisenbahn von Valašské Meziříčí nach Holešov. Nachbarorte sind Loučka im Südosten, Podhradní Lhota und Komárno im Südwesten, Babice und Lhota im Norden sowie Police im Osten.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste Erwähnung desr Ortes erfolgte 1131 durch den Olmützer Bischof Heinrich Zdik in einer Auflistung des Bistumsbesitzes. 1232 wurde darin auch das inzwischen erloschenen Dorf Polom aufgeführt.

Bis 1726 war Kunowitz nach Keltsch gepfarrt, dann bis 1784 nach Podhradní Lhota und seithar nach Loučka. Am 30. Mai 1875 wurde die Dorfschule eröffnet, um deren Errichtung der Ort seit 1823 bei der Grundherrschaft gebeten hatte: 1892 entstand die Kapelle und ein Friedhof. 1885 begann der Bau der Eisenbahn von Kojetín nach Bílsko, und am 1. Juli 1888 wurde die Haltestelle Kunovice-Loučka, die am Komarník zwischen beiden Orten liegt, in Betrieb genommen.

1985 wurde das Dorf zusammen mit Police nach Loučka eingemeindet. Seit 1990 ist Kunovice wieder eine selbstständige Gemeinde.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)

Weblinks[Bearbeiten]