Kurt Reinhard (Gerechter unter den Völkern)

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Kurt Reinhard war ein Gerechter unter den Völkern.

Vom Beruf her Fotoamateur, half er einem Juden, Elieser Thum, welcher ein Fotogeschäft im deutsch besetzten Polen besaß und dessen Familie die Zeit der deutschen Herrschaft überlebte, indem er sie mit den nötigsten Lebensmitteln versorgte (vgl. 1. Phase der Judenverfolgung). Im Zuge dessen lernte er die Cousine Thums, Mina Scharf, kennen.

Als Reinhard 1941 nach Österreich versetzt wurde, riet er den Familien Thum und Scharf, Polen mit falschen Papieren zu verlassen. Er versprach sogar, dass er für Mina, welche er in Tarnow auf dem Weg an die russische Front traf, und alle Familienangehörige falsche Papiere besorgen werde. Nach einigen Wirren und Anstrengungen konnte Reinhard Mina nach Deutschland bringen. Sie kam als polnische Fremdarbeiterin nach München. Später besorge Reinhard ihr sogar einen Ausweis vom Verband der Deutschen im Ausland, welcher ihr eine größere Bewegungsfreiheit ermöglichte. Kurt Reinhard schaffte es, den Rest von Minas Verwandten nach Deutschland in Sicherheit zu bringen (die Familie Minas, sowie Onkel Thum und andere).

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