Lichterkette (Beleuchtung)

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klassische Lichterkette
klassische Glühlampe
Weihnachtsbeleuchtung in Weissenbach an der Triesting

Eine Lichterkette besteht aus mehreren an einem gemeinsamen Träger aufgereihten Leuchtmittel, insbesondere Glühlampen oder Leuchtdioden.

Sie wurden früher mit Netzspannung (z. B. 230 V) betrieben; aus Sicherheitsgründen sind sie heute mit Netzanschlussgerät und Kleinspannung (z. B. 24 V) im Handel. In der Europäischen Union gilt, dass Lichterketten, die für die Benutzung im Freien geeignet sind, einer entsprechenden Schutzart genügen müssen, z. B. IP 44, dargestellt durch diese Zeichenfolge oder das Symbol eines Wassertropfens im Dreieck[1].

Damit bei Ketten aus in Reihenschaltung betriebenen Glühlampen beim Durchbrennen einer Lampe nicht die gesamte Beleuchtung ausfällt und die defekte Lampe ortbar ist, befindet sich in jeder Glühlampe ein Varistor als Strombrücke, der den Stromfluss auch bei unterbrochenem Glühfaden sicherstellt.

Traditionelle Lichterketten, welche zum Weihnachtsfest verwendet werden, haben häufig Glühlampen in Kerzenform und werden anstelle von Kerzen an den Zweigen eines Weihnachtsbaums befestigt.

Gerade in Anbetracht dessen, dass immer mehr auf Energieeffizienz geachtet wird, kommen immer mehr Lichterketten mit Leuchtdioden auf. Durch ihre höhere Effizienz haben diese einen viel geringeren Stromverbrauch (bis zu 80 % weniger gegenüber Glühlämpchen) und sind weniger umweltschädlich. Es gibt eine breite Palette an Farben, auch werden von einigen Anbietern bereits "warmweiße" Leuchtdioden angeboten.

Literatur[Bearbeiten]

  • E. Rhein: Du und die Elektrizität. Berlin, Ullstein 1940. S.314 ff, Eine Kerze erlischt.

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. http://www.pohler.eu/lichterketten/kennzeichnung.html