Lilium mackliniae
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Lilium mackliniae in situ, Indien |
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Lilium mackliniae | ||||||||||||
| Sealy, 1949 |
Lilium mackliniae auch Manipur Lilie genannt, ist eine Art aus der Gattung der Lilien (Lilium) in der Asiatischen Sektion. Die Art wurde erstmals von 1946 von Frank Kingdon-Ward entdeckt, der sie nach dem Geburtsnamen seiner Frau benannte. Sie ist die Staatsblume von Manipur.
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[Bearbeiten] Beschreibung
Lilium mackliniae ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 40 bis 90 Zentimetern erreicht. Die Zwiebeln sind rund und erreichen einen Durchmesser zwischen 2 cm und 5 cm, die Schuppen sind cremeweiß. Der Stängel bildet oberirdische Wurzeln aus. Die lanzettlichen Laubblätter sind etwa 10 cm lang und 1 cm breit. Sie sind frei um den Stängel verteilt.
Sie blüht in den regenreichen Monaten des Süd-West-Monsuns von Juni bis Juli mit einer einzelnen Blüte oder bis zu 5 in einer Rispe stehenden, nickenden, glockenförmigen Blüten. Die zwittrigen Blüten sind dreizählig und haben einen Durchmesser von etwa 7 cm. Die Grundfarbe der Blüten ist weiß bis hell-purpurn, die Blütenaußenseite ist purpurn überzogen. Die Blütenhüllblätter sind oval bis lanzettförmig. Antheren und Pollen sind braun. Die Samen reifen in Samenkapseln heran.
[Bearbeiten] Verbreitung
Lilium mackliniae wächst an grasigen Gebirgshängen in Höhenlagen von 1730 bis 2590 m.
Die Art ist endemisch im Sirhoi-Gebirge im Distrikt Ukhrul in Manipur in Indien. Es soll jedoch auch Vorkommen in Bangladesch und Myanmar geben.
[Bearbeiten] Nutzung
Die Art wurde kultiviert, ist in Gärten aber so gut wie nicht verbreitet. Sie gewann jedoch 1948 den prestigeträchtigen Merit Prize der Royal Horticultural Society Flower Show in London.
[Bearbeiten] Kultur
Eine Legende der nativen Tangkhul Naga besagt, dass die Lilie die Zierde der Göttin Philava sei, die den Kashong-Gipfel in den Sirhoi bewohnt. Aus diesem Grund solle die Lilie nirgendwo anders als in diesem Gebirge gedeihen, dieser Teil der Legende wurde aber inzwischen widerlegt.