Liste der denkmalgeschützten Objekte in Schlaiten

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Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Schlaiten enthält die 5 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Schlaiten im Bezirk Lienz (Tirol).

Denkmäler[Bearbeiten]

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Kriegergedächtniskapelle zu Unserer Lieben Frau Mariae Schmerzen Datei hochladen Kriegergedächtniskapelle zu Unserer Lieben Frau Mariae Schmerzen
ObjektID: 2614
bei Gonzach 35
Standort
KG: Schlaiten
Die Kriegergedächtniskapelle wurde 1922 als Dankabstattung in gotisierender Form an der Straße nach Schlaiten errichtet. Das Gemälde des Altars zeigt die Schmerzhafte Mutter Gottes.
Kapelle hll. Chrysanth und Daria
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Kapelle hll. Chrysanth und Daria
ObjektID: 2613
bei Göriach 151
Standort
KG: Schlaiten
Die Kapelle zu den heiligen Chrysanth und Daria wurde ab 1860 errichtet und verfügt über einen neuromanischen Hochaltar aus der Zeit um 1888, wobei das Altarblatt Schlaiten, die heiligen Chrysanth und Daria sowie die heilige Dreifaltigkeit zeigt.
Kath. Pfarrkirche hl. Paulus
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Kath. Pfarrkirche hl. Paulus
ObjektID: 2611
bei Mesnerdorf 71
Standort
KG: Schlaiten
Die Pfarrkirche Schlaiten geht auf einen romanischen Vorgängerbau zurück, dessen Apsidensaal 1987 bei Grabungen freigelegt wurde. Der gotische Nachfolgebau wurde erstmals 1458 mit einer Urkunde belegt. Mitte des 17. Jahrhunderts erfolgte ein Umbau, das Innere wurde über die Jahrhunderte mehrmals umgestaltet.
Friedhof Datei hochladen Friedhof
ObjektID: 2612
bei Mesnerdorf 71
Standort
KG: Schlaiten
Der Friedhof der Gemeinde Schlaiten wurde um die Pfarrkirche angelegt. Er beherbergt zahlreiche schmiedeeiserne Kreuze und verfügt zudem über einen Arkadengang (Nothelfergang) mit 15 rundbogig geschlossenen Nischen, die Figuren der 14 Nothelfer und des heiligen Paulus aus dem 18. Jahrhundert beherbergen.
Wohnhaus des Paarhofes Gridling, ehem. Knappenhaus Datei hochladen Wohnhaus des Paarhofes Gridling, ehem. Knappenhaus
ObjektID: 2619
Schlaiten 153
Standort
KG: Schlaiten
Das Wohnhaus der Paarhofes Grindling stammt mit lediglich geringfügigen Veränderungen aus dem 16. Jahrhundert.

Legende[Bearbeiten]

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Weitere Bilder vorhanden Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Eigenes Foto hochladen Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse, OW … ?

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. Bundesdenkmalamt, Stand: 27. Juni 2014 (pdf).
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.

Literatur[Bearbeiten]

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes Lienz. Teil III. Iseltal, Defereggental, Kalsertal, Virgental. Verlag Berger, Horn 2007 ISBN 978-3-85028-448-6 (Österreichische Kunsttopographie, Band LVII)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Schlaiten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing