Schlaiten
| Schlaiten | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Tirol | |
| Politischer Bezirk: | Lienz | |
| Kfz-Kennzeichen: | LZ | |
| Fläche: | 36,64 km² | |
| Koordinaten: | 46° 53′ N, 12° 39′ O46.87722222222212.655833333333876Koordinaten: 46° 52′ 38″ N, 12° 39′ 21″ O | |
| Höhe: | 876 m ü. A. | |
| Einwohner: | 470 (1. Jän. 2011) | |
| Bevölkerungsdichte: | 12,83 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 9954 | |
| Vorwahl: | 4853 | |
| Gemeindekennziffer: | 7 07 27 | |
| NUTS-Region | AT333 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Mesnerdorf 71 9954 Schlaiten |
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| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Ludwig Pedarnig (Heimatliste) | |
| Gemeinderat: (2010) (11 Mitglieder) |
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| Lage der Gemeinde Schlaiten im Bezirk Lienz | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Schlaiten ist eine Gemeinde mit 470 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2011) im Bezirk Lienz in Tirol, Österreich.
Schlaiten liegt im Iseltal, südwestlich der Isel. Das Siedlungsgebiet liegt hauptsächlich auf einer Terrasse etwa 150 m oberhalb der Talsohle. Der Großteil der Beschäftigten pendelt aus der Gemeinde.
Die Gemeinde besteht aus folgenden Fraktionen: Plone, Gonzach, Mesnerdorf, Bacherdorf, Gantschach und Göriach. Insbesondere die Fraktionen Bacherdorf und Göriach weisen eine extreme Streulage auf.
Hofnamen wie Gruber, Zenzer, Gantschnig, Rösch, Weberer, Zaiacher, Meßner, Jörl, Votz, Kraß, Hupf, Gasser, Tschellnig, Gridling, Plattner Pedarnig, Gonig usw. bestehen seit dem 16. Jahrhundert
Häufige Familiennamen: Lumaßegger, Gantschnig, Tabernig, Ingruber, Engeler, Steiner, Plattner, Pedarnig, Klaunzer, Niedertscheider,Waldner,
Der Name der Gemeinde, der im Urbar der vorderen Grafschaft Görz aus dem Jahre 1299 zum ersten Mal als Slætten urkundlich erwähnt wird, ist slawischen Ursprungs und geht zurück auf urslawisch soltina (Sumpf).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Ainet, Assling, Hopfgarten in Defereggen, Oberlienz, Sankt Johann im Walde,Lienz (Stadt)
[Bearbeiten] Geschichte
Im 13. Jahrhundert wurden bereits Silber und unedle Metalle abgebaut. Im 15. Jahrhundert soll der Bergbau geblüht haben. Viele Knappenlöcher weisen noch auf eine rege Bergbautätigkeit hin. Verschiedene Gruben im Michelbachtal und auch entlang des Göriachbaches waren bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts noch in Betrieb, wobei hauptsächlich Arsen abgebaut wurde. 1810 wurde die Rotte Schlaiten zu Ainet geschlagen und im Jahre 1817 wurde Schlaiten eine selbständige politische Gemeinde. Am 1. April 1939 wurde die Gemeinde Schlaiten durch das damalige NS-Regime zwangsweise der Gemeinde Ainet angegliedert und erhielt am 1. Januar 1949 ihre politische Selbständigkeit zurück.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde
- Florian Pedarnig, (* 1938), Komponist
[Bearbeiten] Literatur
Hubert Bergmann: Slawisches im Namengut der Osttiroler Gemeinden Ainet und Schlaiten. Anmerkungen zur Slavia submersa im vorderen Iseltal (Beihefte zur Österreichischen Namenforschung 5), Wien 2005.
[Bearbeiten] Weblinks
Abfaltersbach | Ainet | Amlach | Anras | Assling | Außervillgraten | Dölsach | Gaimberg | Heinfels | Hopfgarten in Defereggen | Innervillgraten | Iselsberg-Stronach | Kals am Großglockner | Kartitsch | Lavant | Leisach | Lienz | Matrei i. O. | Nikolsdorf | Nußdorf-Debant | Oberlienz | Obertilliach | Prägraten am Großvenediger | St. Jakob in Defereggen | St. Johann im Walde | St. Veit in Defereggen | Schlaiten | Sillian | Strassen | Thurn | Tristach | Untertilliach | Virgen
