Loikaemie

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Loikaemie
Gründung 1994
Genre Oi!
Website http://www.loikaemie.de
Gründungsmitglieder
Gesang, Gitarre Thomas
Gesang Ronny (bis 1997)
Schlagzeug Micha (bis 2006)
Bass Ralf (bis 1997)
Aktuelle Besetzung
Gesang, Gitarre Thomas
Bass, Gesang Eddie (seit 2004)
Schlagzeug Paul (seit 1998)

Loikaemie ist eine deutsche Oi!-Band, die auch dem Streetpunk zugerechnet wird. Sie wurde im Oktober 1994 in Plauen gegründet.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Werdegang

Ursprung der Band waren die beiden Freunde Ronny und Micha, die in ihrem Bekanntenkreis Musiker für eine Band suchten. Nach mehrmals wechselnden Besetzungen nahm die Band im Winter 1994/1995 feste Form an. Im Jahr 1995 entstand das erste Demotape der Band, etwa ein Jahr später erschien ihr erstes Album "Ihr für uns und wir für euch", das wegen der Lieder „Leichenschänder“ und „Perverse Sau“ indiziert wurde und erst 2000 neu (jedoch ohne diese Titel und mit neuem Cover) auf den Markt gebracht wurde. Nach Unstimmigkeiten unter den Musikern stieg der Bandgründer Ronny im Herbst 1997 aus. Im Jahr 1999 trugen Loikaemie auch zum Soundtrack des preisgekrönten Films Oi! Warning der beiden deutschen Filmemacher Ben und Dominik Reding bei. 2006 trennte sich Micha von der Band und Paul übernahm seinen Platz am Schlagzeug. Eddie spielt nun am Bass.

[Bearbeiten] Texte

Größtenteils behandeln die Texte „das Oi!-Skin sein“ und seine Probleme und Vorzüge, sowie Gründe für diese Lebensweise. Des Weiteren versucht die Band „Skinheadwerte“ (z.B. „Ein Skinhead ohne Stiefel“) zu vermitteln, sich politisch abzugrenzen („Ihr für uns und wir für euch“, „Wir sind die Skins“ oder „Good Night White Pride“), sowie die Gesellschaft und einige Gesellschaftsschichten und Berufsstände zu kritisieren bzw. diffamieren („Haut dem Volk aufs Maul“). Die Texte der Band handeln vom Hass auf die Dummheit der Leute, der Presse (z.B. „Ihr tut mir leid“, „Haut dem Volk aufs Maul“) und der „kranken“ Gesellschaft (z.B. „Ich komme auf die Welt“).

[Bearbeiten] Politische Einordnung

Loikaemie distanzieren sich von neonazistischen Skinheads, und waren auch im Gegensatz zu anderen antirassistischen Oi!-Bands nie in der Neonazi-Szene vertreten oder galten als „hoffähig“.[1] Allerdings kritisieren sie auch „Spießer“ und vor allem Hippies. Die Band versucht einen Bogen zu schlagen zwischen den verschiedenen Skinheadgruppen, sieht sich selbst als klassische Oi!-Band und beruft sich auch auf die traditionellen Skinheads und den so genannten Spirit of 69 wie man zum Beispiel im Lied „Remember“ hören kann: „Skinheads remember the Spirit of 69, Skinheads are united, Wir werden wieder stark sein“. Kritiker meinen, die Band würde in den Texten bestimmte Bevölkerungsgruppen diskriminieren und stehen ihnen deswegen ablehnend gegenüber [2]

[Bearbeiten] Diskografie

[Bearbeiten] EPs

  • Demotape (Erschien 1995 als Eigenproduktion)
  • Oi! That's yer lot (1997)
  • Loikaemie / Smegma split : "Oi! The split!" (1998)
  • Loikaemie / Menace split (1998)

[Bearbeiten] Alben

  • Ihr für uns und wir für euch (1996 - seit 1999 Indiziert)
  • Wir sind die Skins (2000)
  • III (2002)
  • 10 Jahre Power from the Eastside (2005)
  • S/T (Self titled) (2007)

[Bearbeiten] DVD

  • 10 Jahre Power from the Eastside (2005)

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. http://www.myspace.com/loikaemiemusic
  2. http://www.juz-mannheim.de/Flyer/Loikaemie%20spielt%20nicht%20im%20JuZ.pdf
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