Lorenzbake

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Lorenzbake ist ein funktechnisches Gerät, das dem Piloten eines Flugzeuges beim Landeanflug zur Navigation diente. Die 1934 von der C. Lorenz AG (Berlin-Tempelhof) entwickelte Einrichtung erzeugte, ähnlich dem heutigen Instrumentenlandesystem, einen in Richtung der Landebahn weisenden Leitstrahl, der in einem Bordempfänger ein akustisches Signal auslöst. Unter anderem wurde am Flughafen Bremen eine Lorenzbake installiert, die dort im Museum Bremenhalle ausgestellt ist.

Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges entwickelte Telefunken das System zum X-Leitstrahlverfahren weiter, das während der Luftschlacht um England den Kampfflugzeugen der Luftwaffe zur Zielfindung diente.

Literatur[Bearbeiten]

  • Brian Johnson: Streng Geheim: Wissenschaft und Technik im Zweiten Weltkrieg. Weltbild-Verlag 1994, ISBN 3-89350-818-X