Los Pepes

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Los Pepes (von span. Perseguidos por Pablo Escobar, Verfolgte von Pablo Escobar) waren eine kolumbianische paramilitärische Todesschwadron. Ihr Ziel war die Beseitigung von Pablo Escobar, der führenden Person des Medellín-Kartells, einem Zusammenschluss verschiedener Kokainproduzenten und -schmuggler. Gegründet wurde die Vereinigung Anfang der 1990er Jahre vom konkurrierenden Cali-Kartell, ehemaligen Partnern Escobars (besonders Diego Don Berna Murillo-Bejerano) und Paramilitärs (Castano Brüder, Gründer der AUC). Der Grund war die von Escobar angeordnete Ermordung der Anführer des Moncada- und des Galeano-Clans in Escobars Gefängnis La Catedral. Es wurde mehrfach vermutet, dass sowohl kolumbianische als auch US-amerikanische Geheimdienste und Strafverfolgungsbehörden die Vereinigung unterstützten.

Los Pepes waren für die Ermordung von über 300 Gefolgsleuten und Verwandten von Escobar verantwortlich. Nach dessen Tod 1993 gingen die Pepes in der AUC auf.