Louis Jean François Lagrenée

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Louis Jean François Lagrenée, Selbstporträt ca. 1750–59.

Louis Jean François Lagrenée, genannt Lagrenée l'aîné, (* 13. Dezember 1724 in Paris; † 19. Juni 1805 ebenda) war ein französischer Maler.

Lagrenée war ein Schüler von Charles André van Loo, des späteren Premier peintre du Roi (Erster Maler des Königs), sowie älterer Bruder und Lehrmeister des Malers Jean-Jacques Lagrenée. 1749 erhielt er für sein Gemälde Joseph erklärt die Träume des Pharaos den Rompreis und ließ sich für mehrere Jahre in Rom nieder. Nach seiner Rückkehr ins Frankreich Ludwigs XV. wurde er 1755 Mitglied der Königlichen Akademie und 1758 Professor an derselben.

1760 berief ihn die russische Zarin Elisabeth nach Sankt Petersburg, wo er Hofmaler wurde und Louis Joseph Le Lorrain als Direktor der Kunstakademie ersetzte. Nach dreijährigem Aufenthalt zog er mit seinem Bruder Jean-Jacques, der ihn begleitet hatte, wieder nach Rom. 1781 wurde er Direktor der Französischen Akademie in Rom und kurz vor seinem Tode Rektor der Pariser École des Beaux-Arts sowie Konservator des Musée Napoléon.

Insgesamt werden ihm über 400 Gemälde zugeschrieben. Dmitri Lewizki, Pierre Peyron und Marc Antoine Bilcoq zählen zu seinen Schülern.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Louis Jean François Lagrenée – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien