Luca Agamennoni

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Luca Agamennoni (* 8. August 1980 in Livorno) ist ein italienischer Ruderer, der zwei Olympiamedaillen gewann.

Karriere[Bearbeiten]

Agamennoni gewann seine erste internationale Medaille bei den Ruder-Weltmeisterschaften 2001 in Luzern, als er zusammen mit Edoardo Verzotti, Massimo Cascone, Luca Ghezzi und Steuermann Gianluca Barattolo Silber hinter dem französischen Vierer mit Steuermann gewann. Von 2002 bis 2004 ruderte Agamennoni meist in Skull-Booten, bei den Weltmeisterschaften 2003 belegte er mit dem italienischen Doppelvierer den sechsten Platz. Für die Olympischen Spiele 2004 kehrte er zum Riemen-Rudern zurück. Der italienische Vierer ohne Steuermann mit Lorenzo Porzio, Dario Dentale, Luca Agamennoni und Raffaello Leonardo gewann in Athen die Bronzemedaille hinter den Booten aus dem Vereinigten Königreich und aus Kanada.

2005 trat Agamennoni zusammen mit Dario Lari im Zweier ohne Steuermann an und belegte bei den Weltcup-Regatten in München und Luzern sowie bei den Weltmeisterschaften in Japan jeweils den dritten Platz. 2006 wechselte Agamennoni in den Achter, mit dem er Silber bei den Weltmeisterschaften in Eton gewann. Nachdem der italienische Achter 2007 den 15. Platz bei den Weltmeisterschaften belegte und damit die Olympiaqualifikation deutlich verfehlte, kehrte Agamennoni 2008 zu den Skullern zurück. Beim Weltcup auf dem Maltasee bei Posen gewann der italienische Doppelvierer, für Agamennoni war es der erste Weltcup-Sieg. Bei den Olympischen Spiele 2008 in Peking gewann das polnische Boot den Wettbewerb im Doppelvierer, Luca Agamennoni, Rossano Galtarossa, Simone Raineri und Simone Venier belegten dahinter den zweiten Platz.

Bei den Ruder-Weltmeisterschaften 2009 belegte das italienische Boot, in dem Raineri durch Alessio Sartori ersetzt worden war, den sechsten Platz.

Weblinks[Bearbeiten]