Ludvík Vaculík

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ludvík Vaculík 2006

Ludvík Vaculík (* 23. Juli 1926 in Brumov) ist ein tschechischer Schriftsteller.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Vaculík wurde zunächst zum Schuster ausgebildet und studierte von 1946 bis 1951 an der Prager Hochschule für Politik und Sozialwissenschaften.

Er arbeitete als Erzieher in Lehrlingsheimen, dann als Redakteur am Tschechoslowakischen Rundfunk. Schließlich fing er 1965 bei der Zeitschrift Literární noviny an.

Im Prager Frühling trat er durch das Manifest der 2000 Worte hervor. Später war er einer der Mitbegründer der im Anschluss an die Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) gebildeten tschechischen Menschenrechtsgruppierung "Charta 77".

In den 70er Jahren gründete er den Samizdat-Verlag Edice Petlice (Verlag hinter Schloss und Riegel), in dem er in Eigenregie Werke verbotener Autoren vertrieb.

Vaculík verfasst Feuilletons zu Tagesproblemen.

[Bearbeiten] Werk

Romane u.a.:

  • Das Beil (1966)
  • Die Meerschweinchen (1970 Atlantis, Neuauflage 2011 diaphanes)
  • Tagträume - Alle Tage eines Jahres (1981)

[Bearbeiten] Auszeichnungen

[Bearbeiten] Mitgliedschaften

[Bearbeiten] Literatur

  • Rudolf Urban: Der Verwegene Geist. Der IV. Tschechoslowakische Schriftstellerkongress und seine Folgen, in: Osteuropa, 3 (1968), S. 180.

[Bearbeiten] Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen