Magd
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Bild einer Magd aus einer Monatsblattfolge von Caspar Luyken um 1700
Eine Magd ist ein weibliches Mitglied des Haus-, Hof- oder auf dem Lande des Feld-Gesindes, das weibliche Gegenstück zum Knecht. In Deutschland wurde mit der Sache auch der Begriff ungebräuchlich.
Ursprünglich war „Magd“ so viel wie „Maid“, eine unverehelichte (junge) Frau, vergleiche das Attribut „die reine Magd“ für die Jungfrau Maria; entsprechend bedeutete „Magdtum“ in der gehobenen Sprache bis ins 20. Jh. dann so viel wie Jungfräulichkeit.
In übertragener Bedeutung wurde z. B. die Philosophie als „Magd der Theologie“ aufgefasst.
Siehe auch: Dienstmädchen