Mangelwirtschaft

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Mangelwirtschaft ist ein Begriff, der auf den ungarischen Wirtschaftswissenschaftler János Kornai zurückgeht und zur Beschreibung der Wirtschaftsordnung der realsozialistischen Staaten benutzt wurde. In einer Mangelwirtschaft fehlt es an Waren, während genug Geld zum Kauf dieser Waren vorhanden ist.

DDR[Bearbeiten]

Engpässe in der DDR gab es der Versorgung mit hochwertiger Kleidung, ansprechenden Möbeln, Bettwäsche, Fleisch, Wurst, Obst und Gemüse und insbesonderer technischen Konsumgütern wie Stereoanlagen oder Farbfernsehern. Die durchschnittliche Wartezeit für ein Auto betrug 15 Jahre.

Westpakete von Familien und Freunden aus der Bundesrepublik Deutschland halfen vielen Ostdeutschen, Versorgungslücken zu schließen. 28 Millionen Westpakete wurden 1988 in die DDR verschickt.[1]

Schlange vor einem Geschäft in Polen in den 1980er Jahren

Literatur[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Mangelwirtschaft im Haus der Geschichte